Die französische Ligue 1 erfreute sich in der abgelaufenen Saison eines passablen Schnitts von 21.817 Zuschauern. Das sind zwar deutlich weniger als an den Kassen Deutschlands gezählt wurden, die italienische Serie A lassen die Franzosen jedoch hinter sich.
Krösus war – wenig überraschend – Olympique Marseille, das pro Spiel auf durchschnittlich 49.005 Besucher kam. Damit verwies OM den Serienmeister aus Lyon und den Hauptstadtclub Paris St. Germain auf die Plätze. Sportlich landete Marseille hinter Lyon auf Rang zwei des Tableaus. Auf einem beachtlichen fünften Rang landete der FC Nantes-Atlantique mit 30.159 Zuschauern pro Partie. All die Unterstützung half den Westfranzosen jedoch nicht – der Traditionsclub wurde Letzter und stieg ab.
Auf den beiden Schlussrängen der Zuschauertabelle finden sich zwei Clubs ein, die man dort auf den ersten Blick vielleicht nicht erwartet hätte. Jedoch zog der AS Monaco – der in der Spielzeit 2006/07 durchschnittlich 11.047 Gäste empfing – auch in der Vergangenheit selten große Fanmassen an, ebenso der AJ Auxerre – französischer Meister 1996 – den in diesem Jahr gar nur 10.395 Unverwüstliche im Schnitt unterstützten. (Stadionwelt, 17.07.07)


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