Erstklassige Namen – zweitklassige Zahlen

Faszination Fankurve 20.07.2007 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

In Italiens zweiter Liga der Serie B, tummelten sich in der letzten Spielzeit große Namen: Juventus Turin, SSC Neapel, Hellas Verona oder auch der FC Bologna. Der Schnitt von nicht einmal 9.000 Zuschauern vermochte das nicht wiederzuspiegeln.

Anders als in Deutschlands zweiter Bundesliga (16.815) oder der englischen Championship (18.331), die aufgrund ruhmreicher Clubs große Massen anzogen, gelang es der Serie B trotz vergleichbarer namhafter Vereine nicht, sich deutlich von Spaniens oder Frankreichs Unterhaus abzuheben. Das Maß aller Dinge in der Spielzeit 2006/07 war der SSC Neapel: Zum Aufsteiger in die Serie A kamen 35.176 Tifosi im Schnitt. Jeder sechste Stadiongast der Serie B löste seine Eintrittskarte an den Pforten des Stadio San Paolo. Diese Besucherzahlen hätten den ehemaligen Maradona-Club eine Liga höher auf Rang 4 katapultiert.

Der Zwangsabsteiger und italienische Rekordmeister Juventus lockte lediglich 18.085 pro Spiel ins Stadio Communale. In der Serie A wäre er damit nur auf Platz 9 eingelaufen. Am Montag präsentiert Stadionwelt die Zuschauerzahlen des Nachbarn im Westen: Den Niederlanden. (Stadionwelt, 20.7.2007)

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