Real Madrid war in der vergangenen Saison das Maß aller Dinge in der spanischen Primera División. Neben dem Titelgewinn sicherte sich das Team von Trainer Bernd Schuster auch den ersten Platz in der Zuschauerwertung. Der Schnitt lag bei über 76.000 Fans.
Insgesamt verfolgten damit über 1,4 Millionen Zuschauer die Spiele der „Königlichen“ im Santiago-Bernabeu-Stadion. Ebenfalls über die Millionen-Grenze kam der FC Barcelona. Ungefähr 1,3 Millionen Fans sahen die Partien der Katalanen im Camp Nou, was einem Zuschauerschnitt von immer noch imposanten 67.500 entspricht.
Hinter den beiden größten spanischen Clubs folgt mit etwas Abstand Atlético Madrid. Der Hauptstadtclub belegt Rang drei mit einem Durchschnitt von circa 45.000 Fans. Das Treppchen verfehlte der FC Valencia, der durchschnittlich etwas mehr als 40.000 Besucher begrüßen konnte. Der FC Sevilla, Stadtrivale Betis und Athletic Bilbao können nachfolgend ähnliche Werte aufweisen. Auch Real Saragossa liegt mit einem Schnitt von rund 30.000 Zuschauern im oberen Bereich der Zuschauergunst.
Ab Real Murcia beginnt dagegen der „Rest der Liga“, der in der abgelaufenen Saison unter dem Durchschnittswert der Primera División von rund 29.000 Besuchern lag. Murcia kam auf circa 23.500 Fans, das dahinter platzierte Espanyol Barcelona auf knapp 22.000 Besucher. Auffällig ist, dass mit Mallorca, La Coruna, Valladolid, Santander, Huelva, und Pamplona gleich sechs Vereine über fast identische Zuschauerzahlen verfügen. Der Zuschauerdurchschnitt pendelt sich bei allen Clubs um die 17.000 ein.
Die letzten drei Plätze belegen Almeira, Levante und der FC Getafe. Die Spiele des Madrider Vorstadtclubs Getafe, der in der vergangenen Saison Viertelfinalgegner des FC Bayern im UEFA-Cup war, sahen lediglich 10.658 Fans im Schnitt. (Stadionwelt, 12.06.08)


0 Kommentare