Am letzten Wochenende konnten einige Mannschaften der Bundesliga mit sportlichen Fehlstart die erhofften Punkte ergattern. Doch The day after.. schaute bewusst nicht auf diese Partien, sondern widmete sich anderen Spielen.
Vor wenigen Wochen wurde auf dem DFB-Bundestag eine Regionalligareform beschlossen. Zukünftig solle es fünf Ligen geben, von welchen jeweils die „Meister“, im Süden die Plätze eins und zwei, die drei verfügbaren Aufstiegsplätze in einer Art Play-Off-Verfahren unter sich aus machen. Große Kritiker der bestehenden und der kommenden Regionalliga sind vor allem Traditionsvereine, die Angst um ihre Zukunft haben. Zwei dieser Vereine trafen am Wochenende aufeinander. Wormatia Worms empfing die Stuttgarter Kickers. Beide Team kämpfen um das Überleben und das wurde auch nach dem Abpfiff deutlich. Nach der 3-0 Niederlage der Schwaben kam es zu einem versuchten Platzsturm und Anfeindungen mit der Polizei und den Anhang der Gastgeber.
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Der Gästeblock in Aachen war gut gefüllt
Bild: JaWattDenn.de
Der ebenfalls traditionsreiche Verein Rot-Weiss Essen ist mittlerweile in der NRW-Liga, der fünfthöchsten Spielklasse in Deutschland, angekommen und am Samstag kam es zum Duell mit Alemannia Aachen. Leider wurde das Spiel im neuen Tivoli ausgetragen und bot dem Klassiker nicht den wirklich verdienten Rahmen. Viele Essener Fans äußerten schon vor der Partie, dass dem Spiel viel mehr Flair verliehen werden könnte, wenn es im alten Tivoli stattfinden würde. Dies war aber nicht der Fall und so wirkten die rund 2.500 Zuschauer etwas verloren im großen Stadion. Zumal die größten Teile der Fans sich in den jeweiligen Fanblöcken befand.
Ein Blick auf die oberen Ligen sei aber dennoch gegönnt. Am vergangenem Sonntag war bekanntlich Totensonntag. Ein kirchlicher Tag, bei dem in diversen Bundesländern keine Sportveranstaltungen stattfinden durften. Die DFL übersah den heiligen Tag bei der Terminierung des Spieltages und vertuschte den Fehler kurzerhand in dem sie manche Spiele um einen Tag verschob. Fanorganisationen wiesen zum damaligen Zeitpunkt schon darauf hin, dass sich manche Anhänger bereits Zugtickets besorgt und Busse organisiert hätten und durch die vermeintlich heimlichen Spielverlegungen auf Mehrkosten sitzen bleiben würden. Dies blieb auch bis heute so, von Seiten des DFB und DFL gab es keinerlei Stellungnahme zu dem Thema.
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In Griechenland wurde am Sonntagabend wieder der Klassiker zwischen Olympiakos Piräus und PAOK Saloniki ausgetragen. Beide Fanszenen sind alles andere als wohl gesonnen. Gate 7 von Olympiakos motivierte die eigene Mannschaft vor dem Spiel nochmals extramit eine großen Choreo und darauffolgender Pyroshow.
Auch in der kommenden ist The day after… wieder an gewohnter Stelle für Euch da und schaut natürlich was sich abseits des Spielfelds alles zuträgt. (Stadionwelt, 23.11.2010)
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