Schweiz möchte dem Englischen Modell folgen

Faszination Fankurve 05.09.2011 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Vor kurzem berichtete Stadionwelt darüber, dass in der benachbarten Alpenrepublik zukünftig härter gegen Störenfriede rund um Sportveranstaltungen vorgegangen werden soll. Am Wochenende wurden nun weitere Details bekannt. So sollen gängige Fanmaterialen aus den Stadien verbannt werden.
 
Was für viele Fans erst die Faszination Fankurve ausmacht, soll in der Schweiz bald der  Vergangenheit angehören. Wie Medien mitteilten sollen schon bald Fahnen und Banner aus den Spielstätten verschwinden. Hintergrund der nicht alltäglichen Maßnahme sei die Gewalt rund um die Partien der Super League. Der Vorschlag für das Verbot kam von der Konferenz der kanto­nalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) und soll nach deren Angabe auch das Megaphon oder Lautsprecheranlagen beinhalten, zu oft seien diese Vorrichtungen schon für Hassgesänge missbraucht worden, wird die KKJPD in den Schweizer Nachrichten zitiert. Begründet wurde das gesamte neue Konzept damit, dass Transparente und Fahnen oft dazu dienten, sich dahinter zu verstecken, die Kleidung zu wechseln (um nicht identifiziert zu werden) oder pyrotechnische Materialen in die Stadien zu schmuggeln.
 
In den kommenden Wochen wird der Antrag nun von den zuständigen Behörden genau überprüft. Sollte die Empfehlung der KKJPD durchkommen wäre die Schweiz nicht das erste land, in welchen keinerlei Fahnen und Transparente zugelassen werden. Im Mutterland des Fußballs, England, ist das Verbot an der Tagesordnung. Aber auch in Deutschland wird so verfahren, beim SC Freiburg dürfen Gästefans keinerlei Utensilien außer den Fanschals mit ins Stadion nehmen. (Stadionwelt, 05.09.2011)
 
Weitere Informationen:
Bilder und Informationen zur Fanszene in der Schweiz

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