Die Berliner Polizei ermittelt im Nachgang der Partie Hertha BSC gegen Dynamo Dresden wegen versuchter Tötung. An der S-Bahnhaltestelle Olympiastadion soll ein 31-Jähriger, der unter dem Down-Syndrom leidet, geschlagen worden sein und anschließend sein Hertha-Schal eng um den Hals geknotet worden sein.
In der offiziellen Pressemitteilung der Polizei hieß es: „Wegen der Sitzposition war die Notsituation nicht ohne Weiteres erkennbar. Das Opfer lebt mit einem Down-Syndrom und war nicht mehr in der Lage, sich selbst aus der Situation zu befreien. Der Mann war bereits stark benommen, als er gegen 20 Uhr von Beamten der Bundespolizei auf dem Bahnsteig bemerkt wurde. Der 31-Jährige kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.“
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Hertha-Fans feiern beim Spiel gegen Dresden.
Bild: www.hertha-inside.com
Das Kommissariat für Sportgewalt des Landeskriminalamtes, das mittlerweile die Ermittlungen übernommen hat sucht öffentlich nach Zeugen des Vorgangs, die am 26. September 2012 zwischen 19:45 und 20 Uhr Beobachtungen am S-Bahnhof Olympiastadion machen konnte.
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Da das Opfer einen Hertha-Schal trug wird auch in Richtung Dynamo Dresden Fans ermittelt. Bisher sind keine neuen Details der Suche nach den Tätern an die Öffentlichkeit gedrungen. Somit ist es bisher nur Spekulation die Täter im Kreise der Dynamo-Fans zu suchen. (Stadionwelt, 08.10.2012)
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