Keine Strafen für territoriale Diskriminierung mehr

Faszination Fankurve 19.08.2014 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Im italienischen Fußball wurden die Verbandstrafen nach Artikel 11, Nummer 3 und 18, Absatz 1, Buchstabe D wieder abgeschafft. Demnach wurde seit letztem Jahr sogenannte territoriale Diskriminierung bestraft. Der AC Mailand ist dagegen vorgegangen und hat sich durchgesetzt.
 
Die Mailänder wurden vom Verband zu einer Geldstrafe und einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt, nachdem die eigenen Fans Schmähgesänge gegen die Fans aus Neapel und Turin anstimmten (Faszination Fankurve berichtete). Der Zuschauerausschluss konnte abgewehrt werden, nun wurde das ganze System abgeschafft. Dass etwas Abfälliges gesungen wurde, stand im Grunde außer Frage, allerdings verweisen AC-Verantwortliche darauf, dass es keine rassistischen Gesänge waren, sondern lediglich regionale Rivalitäten, wie sie auch in anderen Ländern üblich sind. Seitens des AC wurde verlautbart, dass es eine derartige Bestrafung lediglich in Italien gäbe und dass man dies überdenken müsse.
 
Dies tat der Verband nun. Die Entscheidung des italienischen Fußballverbandes fällt in die Amtszeit des neuen Präsidenten Carlo Tavecchio, gegen den vor seiner Wahl Rassismusvorwürfe laut wurden.

Wegen Gesängen der Mailänder Südkurve wurde das Verfahren gegen den AC Mailand eröffnet.<br />Bild: Fritz Duras – © Fritz Duras Austria80.at“><figcaption>Wegen Gesängen der Mailänder Südkurve wurde das Verfahren gegen den AC Mailand eröffnet.<br />Bild: Fritz Duras – © Fritz Duras Austria80.at</figcaption></figure>
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