Verein und Ultras streiten sich um Marke

Faszination Fankurve 10.02.2016 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Die 2010 vom französischen Innenministerium verbotene Ultràgruppe Supras Auteuil und der Verein Paris Saint-Germain streiten sich vor dem „Tribunal de grande instance de Paris“ um Markenrechte an dem Slogan "Ici, c'est Paris" (Dies ist Paris). Die Pariser Ultras schützten den Slogan 2008 als Marke.

Die Supras auf der Virage Auteil vor dem Verbot<br />Bild: Supras Auteuil“ loading=“lazy“></p>
<p class=Die Supras auf der Virage Auteil vor dem Verbot
Bild: Supras Auteuil

Der Slogan wurde im Prinzenpark regelmäßig als Schlachtruf gesungen. Der Schlachtruf "Ici, c'est Paris" soll 2001 zum ersten Mal von Pariser Ultras gebrüllt worden sein. Paris SG nutzt den Slogan der Fans nach wie vor auf T-Shirts und Schals. 2010 wurden die Supras und weitere Ultràgruppen von Paris SG offiziell verboten (Faszination Fankurve berichtete). Die Markenrechte wurden deshalb an den Verein „Défense des droits des supporters“ übertragen, damit die Marke in Besitz der aktiven Fanszene bleibt. 

Der inzwischen von Investoren aus Katar übernommene Verein versucht nun die Marke in seinen Besitz zu bekommen. Doch die Ultras stemmen sich dagegen. "Ici, c'est Paris" sei ein Slogan der aktiven Fans und aktive Fans seien bei der heutigen Version von Paris SG nicht willkommen, erklärt Christophe Uldry, ehemaliger Präsident der Supras und heute Sprecher von „Défense des droits des supporters“. Die Ultras kritisieren die Preisentwicklung bei den Eintrittspreisen und die Unterdrückung jeglicher Fankultur. Die Supras haben dem Club längst den Rücken zugekehrt. Eine Geldzahlung seitens des Clubs wurde von den Fans deshalb ausgeschlagen. PSG soll 2.000 Euro geboten haben. (Faszination Fankurve, 10.02.2016)

 

Die Supras auf der Virage Auteil vor dem Verbot<br />Bild: Supras Auteuil“><figcaption>Die Supras auf der Virage Auteil vor dem Verbot<br />Bild: Supras Auteuil</figcaption></figure>
            </div>

                    </article>

                <section class=

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

weitere Beiträge