39 Polizisten durchsuchten am Dienstagmorgen ab 5 Uhr die Wohnungen von vier 16 bis 26 Jahre alten Fans des 1. FC Magdeburg aus Zerbst, Barleben und Magdeburg, denen Landfriedensbruch in Dessau vor dem Auswärtsspiel beim Halleschen FC vorgeworfen wird.
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Die Bundespolizei vor der Wohnungsdurchsuchung bei FCM-Fans
Bild: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Im Januar 2016 sollen circa 70 vermummte FCM-Fans am Derbytag gegen 10 Uhr morgens auf 30 HFC-Fans am Bahnhof in Dessau getroffen sein (Faszination Fankurve berichtete). Laut Polizeiangaben wurde bei Auseinandersetzungen zwei HFC-Fans verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Ein Polizist soll bei der Verhinderung weiterer Vorfälle an Nase und Hand verletzt worden und bis heute nicht in den Dienst zurückgekehrt sein.
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Die Bundespolizei vor der Wohnungsdurchsuchung bei FCM-Fans
Bild: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Die Hausdurchsuchungen gegen die vier FCM-Fans wurde von der Staatsanwaltschaft Magdeburg beantragt und vom Amtsgericht Magdeburg angeordnet, um Beweismittel zu finden. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg wurden bei den Durchsuchungen von Spezialkräfte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung aus Halle unterstützt. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen sollen laut Polizei Speichermedien und Mobiltelefone, Drogen, verbotene Pyrotechnik und verbotene Messer sichergestellt worden sein. Warum Sprühdosen und eine erlaubte Schreckschusspistole die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich zogen ist unklar. (Faszination Fankurve, 02.05.2016)
Bild: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Bild: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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