In der höchsten österreichischen Liga dürfen Eintrittskarten für Gästefans ab der Saison 2017/2018 bei überdachten Plätzen höchstens 20 Euro und bei nicht überdachten Plätzen höchstens 16 Euro kosten.
In der zweithöchsten Liga gelten dann 16 Euro (überdacht) und 12 Euro (unüberdacht) als Höchstpreise. Darauf verständigten sich die 20 Vereine der beiden Ligen. Vereine dürfen weiterhin geringere Eintrittspreise von Gästefans als die oben genannten Höchstpreise in ihrem Stadion verlangen, höhere Preise sind jedoch nicht mehr erlaubt. Auch bei sogenannten Topspielen dürfen die Preise nicht angehoben werden. Einen Topspielzuschlag, wie er von zahlreichen Fankurven und Fanvertretern in Österreich kritisiert wurde, darf es zukünftig nicht mehr geben. Abgeschafft wird hingegen die Regel, dass Auswärtstickets maximal so viel kosten dürfen, wie Eintrittskarten für Heimfans in vergleichbarer Kategorie.
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Auch in Österreich gab es immer wieder Proteste gegen hohe Eintrittspreise.
Bild: TornadosRapid.at
Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer erklärt zu der Entscheidung: „Wir haben die Anliegen der Fans hinsichtlich Ausreißern bei den Preisen für die Gästesektoren ernst genommen und mit den Klubs besprochen. Es ist erfreulich, dass alle 20 Klubs einer einheitlichen Regelung zugestimmt haben. Durch diese werden bei knapp der Hälfte der Klubs in der kommenden Saison die Tickets einzelner, in Einzelfällen sogar aller Spiele, im Gästesektor um bis zu 7 Euro billiger als bisher.“ (Faszination Fankurve, 11.04.2017)
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