Die Fanszene des 1. FC Magdeburg hat zu den Umbauplänen des Heinz-Krügel-Stadions Stellung genommen und kritisiert dabei vor allem „übertriebene Sicherheitsmaßnahmen“, die in den Augen der Fanszene gar nicht notwendig wären. Die Fanszene fasst die geplanten Maßnahmen als Kampfansage auf.
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Die Magdeburger Fanszene befürchtet, dass sich durch die Umbaumaßnahmen die Stimmung verschlechtern könnte.
Bild: Faszination Fankurve
Bei der Kritik der Fanszene geht es explizit nicht um die Stabilisierungsmaßnahmen, die notwendig wurden, damit das Hüpfverbot wieder aufgehoben werden kann. „Ziel der Baumaßnahmen ist neben der Umwandlung der Nordtribüne in eine Stehplatztribüne und den notwendigen Stabilisierungsmaßnahmen zur Aufhebung des 'Hüpfverbotes', die Realisierung eines zweitligatauglichen Stadions in Magdeburg. Dabei spielen leider auch übertriebene Sicherheitsmaßnahmen eine übergeordnete Rolle, die nicht notwendig sind, unnötige Baukosten verursachen und insgesamt eine Kampfansage gegenüber allen Fans auf der Nordtribüne darstellen“, heißt es in der Stellungnahme der Fanszene Magdeburg, in der drei Forderungen aufgestellt werden.
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Als erstes kritisiert die Fanszene, dass die Zäune zwischen den Blöcken der Nordtribüne errichtet werden sollen. Diese sollen sogar nicht nur 1,10 Meter, sondern 2,20 Meter hoch werden. Dadurch würde der Block U gespalten, was zu Problemen bei Stimmung und Choreografien führen würde. Als zweite Forderung stellt die Fanszene auf, dass keine neue Vereinzelungsanlage installiert werden soll. Zuletzt fordert die Fanszene das hinter dem Block U keine weiterer Zaun mit Sichtschutz angebracht werden solle.
„Die Maßnahmen in der geplanten Form dienen nicht der Sicherheit, sondern zerstören die deutschlandweite Einzigartigkeit, die die Heimspiele des 1. FCM im Heinz-Krügel-Stadion bisher geprägt haben. Demgegenüber begrüßen wir ausdrücklich den Umbau der Nordtribüne in eine reine Stehplatztribüne und die Möglichkeit der weiteren Stadiongestaltung durch die Fans! Sollte der Entwurf, wie dargestellt, umgesetzt werden, wird zu überlegen sein, ob die Nordtribüne weiterhin die Heimat der aktiven Fanszene bleiben kann. Deswegen fordern wir alle Beteiligten – insbesondere die Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg – dazu auf, die Interessen der Fans bei den Baumaßnahmen zu berücksichtigen. Wir wünschen uns eine vernünftige, realitätsnahe Sicherheitspolitik, anstatt dem allgemeinen Sicherheitswahn zu verfallen“, heißt es in der vom Block U und dem FanRat unterzeichneten Stellungnahme. (Faszination Fankurve, 10.03.2018)
Bild: Faszination Fankurve
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