„Endstation Hütteldorf“-Choreo & aufgehaltene Gästefans

Faszination Fankurve 17.08.2018 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Die Tornados Rapid organisierten beim gestrigen Heimspiel von Rapid Wien gegen Slovan Bratislava, wie schon beim Hinspiel in der Slowakei (Faszination Fankurve berichtete), eine Choreografie. Dieses Mal war die Kurveshow im Block West zweigeteilt und hatte das Motto „Endstation Hütteldorf“.

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Die Bahnhofs-Blockfahne im Block West.
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Zunächst wurde bei der Aktion eine große Fahne am Dach des Block West hochgezogen, auf der das Bahnhofsgebäude von Wien-Hütteldorf, dem Stadtteil der österreichischen Hauptstadt, in dem Rapid Wien beheimatet ist, zu sehen war. Bis 1978 hieß dieser Bahnhof offiziell noch Hütteldorf-Hacking. Auf dem „Endstation Hütteldorf“-Spruchband waren zudem noch zwei Züge der Wiener U4 zu sehen, die in Hütteldorf ihre Endstation haben.

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Als diese Fahne wieder heruntergelassen wurde, kam dahinter eine Zettel-Choreografie zum Vorschein, bei der zentral das Wappen von Hütteldorf zu sehen war, eingerahmt vom bekannten Balkenmuster.

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Der 2. Teil der Choreografie der Tornados Rapid.
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Die Choreografie der Tornados Rapid sollte laut Plan eigentlich erst durch einen Rapid-Sieg auf dem Rasen thematisch passen. Doch für zahlreiche Slovan Bratislava-Fans, die eine enge Freundschaft mit Austria Wien-Fans pflegen, war tatsächlich schon auf der Strecke der U4 nach Hütteldorf Endstation. So verließen zahlreiche Slovan-Fans, die sich in Wien-Oberlaa, in der Nähe der Heimat der Austria Wien-Fans, trafen und mit der U4 in Richtung Hütteldorf fuhren, die Bahn bereits an der Haltestelle Schönbrunn. Weil die Bahn nicht mehr weiterfuhr, sollte es von dort einen Fanmarsch geben, der von der Polizei auch zunächst zugelassen worden sein soll und etwa fünf Kilometer zurück legen musste. Der Bahnverkehr war zu diesem Zeitpunkt bereits eingestellt. Doch als die Gästefans, die größtenteils wieder in ihren Anti-Rapid-Mottoshirts angereist waren, einen kleinen Einkaufsshop geplündert haben sollen, stoppte die Wiener Polizei den Aufzug der Slovan-Fans und nahm ihre Personalien auf. Dadurch verpassten zahlreiche Gästefans das Spiel im Weststadion. Sie schafften es somit noch nicht mal bis zur Endstation und wurden mit Bussen zurück nach Oberlaa gebracht, von wo aus sie die Heimreise antraten.

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Nicht alle Slovan-Fans schafften es bis in den Gästeblock des Weststadions, sondern verpassten das Spiel.
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Im Weststadion ging der SK Rapid Wien schon in der dritten Minute durch ein Tor von Knasmüllner in Führung. Es war wieder Knasmüllner, der die Hausherren in 79. Minute mit 2:0 in Führung brachte und somit nach der 2:1-Niederlage im Hinspiel für die Vorentscheidung sorgte. Fünf Minuten später traf Murg zum 3:0 für Rapid, bevor Knasmüllner in der vierten Minute der Nachspielzeit seinen dritten Treffer erzielte.

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Polizeieinsatz am und im Gästeblock.
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Im Block West wurden gestern noch gegnerische Fanartikel verbrannt und eine homophobe „We hate Homos“-Fahne hochgehalten, auf der zu gleichen Teilen das Austria Wien und das Slovan Bratislava-Logo zu sehen war. Im Gästeblock sprang ein einzelner Gästefan nach einem Rapid-Tor über den Zaun, was einen Polizeieinsatz auslöste. Als der Fan von den Beamten mitgenommen wurde, rüttelten andere Slovan-Fans von Innen am Zaun des Gästeblocks. Auch im Gästeblock selbst zogen Polizisten auf. Die Fanfotos des Spiels gibt es oben in der Galerie. (Faszination Fankurve, 17.08.2018)


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Die Bahnhofs-Blockfahne im Block West.
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Der 2. Teil der Choreografie der Tornados Rapid.
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Nicht alle Slovan-Fans schafften es bis in den Gästeblock des Weststadions, sondern verpassten das Spiel.
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Polizeieinsatz am und im Gästeblock.
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