Der Rapid Wien-Rekordspieler Steffen Hofmann zündete nach Ende seines Abschiedsspiels im Juli 2018 im Weststadion eine grüne Bengalische Fackel auf dem Rasen des Weststadions (Faszination Fankurve berichtete). Wie nun öffentlich wurde, ermittelt deswegen die Polizei gegen die Spielerlegende von Rapid Wien.
„Den Behörden ist in ihrem Kampf gegen Pyrotechnik nichts zu blöd. Neuerlich bekam ein Rapidler für das Zünden einer Bengalfackel eine Strafe. Dieses Mal hat es Steffen Hofmann (Fußballgott) erwischt, der bei seinem überaus emotionalen Abschiedsspiel vor dem Block West Pyro gezündet hat“, teilte die Rechtshilfe Rapid dazu heute mit.
Hofmann hat die Rechtshilfe aus der Fanszene von Rapid Wien über die Ermittlungen gegen ihn informiert. Die Rechtshilfe Rapid hat Hofmann daraufhin an den Rechtsanwalt Christian Podoschek vermittelt, der mit der Rechtshilfe kooperiert.
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Steffen Hofmann mit einer Fackel auf dem Rasen im Weststadion.
Bild: TornadosRapid.at
Der Anwalt Christian Podoschek erklärt zu den Ermittlungen gegen Hofmann: „Eine Gefährdung durch die Fackel, wie sie der Gesetzgeber vor Augen hat, war im konkreten Fall auszuschließen. Außerdem sieht das Gesetz für die Verwendung von Pyrotechnik auf Bühnen, zB in Theatern, Ausnahmen vor. Das könnte man hier ähnlich sehen. Wir werden jedenfalls ein umfassendes Rechtsmittel gegen dieses Straferkenntnis ergreifen.“
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Bei der Rechtshilfe Rapid gibt man sich zuversichtlich, dass die Ermittlungen gut für Hofmann ausgehen werden. Bis dahin will man Hofmann, genauso wie andere Rapidler, denen Ungerechtigkeit widerfährt, unterstützen. (Faszination Fankurve, 27.08.2018)
Bild: TornadosRapid.at
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