Nur vier Tage nachdem Schalke 04 in der Liga im Berliner Olympiastadion bei Hertha BSC zu Gast war, ging es für die Alte Dame gestern im DFB-Pokal-Achtelfinale in er Arena auf Schalke weiter. Die Ultras beider Vereine leiteten das gestrige Pokalspiel dabei mit Choreografien ein, bei denen auch Pyrotechnik eingesetzt wurde.
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Die Choreografie in der Nordkurve Gelsenkirchen.
Bild: Sportfotografie UBfoto
Bei der Aktion der Ultras Gelsenkirchen wurde in der Nordkurve eine große Blockfahne ausgebreitet, auf der ein Bergmann zu sehen war. Die Helmlampe dieses Bergmanns wurde dabei durch Pyrotechnik erhellt. Auf einer weiteren Fahne, die auf einem Netz gespannt war, das vom Ober- in den Unterrang gelassen wurde, stand zudem „Glückauf“ geschrieben.
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Die Lampe des Helmes wurde durch Bengalische Fackeln dargestellt.
Bild: Sportfotografie UBfoto
Abgerundet wurde die Aktion, die beim Einlaufen der Mannschaften gezeigt wurde, mit Wunderkerzen, die im Ober- und Unterrang verteilt und auf Kommando vom Vorsängerpodest aus gleichzeitig angezündet wurden. Später weihten die Ultras Gelsenkirchen noch eine Schwenkfahne mit dem gleichen Bergmann-Motiv ein.
Die Choreografie der Hertha BSC-Fans.
Bild: Sportfotografie UBfoto
Im Gästeblock wurde hingegen erneut eine Blockfahne mit einem Motiv, das den DFB-Pokal vor der mit Hertha-Fans gefüllten Ostkurve im Berliner Olympiastadion zeigt, ausgebreitet. „Der Traum lebt weiter“, lautete das zur Choreografie der Hertha-Fans gehörige Motto. An den Rändern des Gästeblocks schwenkten die Hertha-Fans dazu blau-weiße Fahnen. Abgerundet wurde diese Aktion mit blinkenden Stroboskopen. Als die Blockfahne runterging, kamen dahinter ein Fahnenmeer zum Vorschein.
Das Fahnenmeer im Gästeblock.
Bild: Sportfotografie UBfoto
Mit Spannung war erwartet worden, wie Alexander Nübel von der Nordkurve Gelsenkirchen empfangen wird, nachdem dieser seinen Wechsel zum FC Bayern München zur kommenden Saison bekannt gab. Statt Pfiffen und Beleidigungen strafte die Schalke-Fans in der Nordkurve Nübel aber, indem sie ihn schlichtweg ignorierten.
In der ersten Halbzeit musste Nübel gleich zwei Mal hinter sich greifen. Köpke und Piatek brachten die Gäste mit 2:0 in Führung. Doch in der zweiten Hälfte gelang Schalke in der regulären Spielzeit durch Treffer von Caligiuri und Harit noch der Ausgleich. In der Verlängerung erzielte Raman den entscheidenden Siegtreffer für Schalke, kurz nachdem Hertha eine Großchance vergab. Der FC Schalke 04 steht somit im Viertelfinale des DFB-Pokals und der Traum der Hertha-Fans vom Finale im eigenen Wohnzimmer ist für diese Saison geplatzt. (Faszination Fankurve, 05.02.2020)
Update 11:30 Uhr: Während des Pokalspiels soll es von Schalke-Fans zu rassistischen Beleidigungen gegenüber Hertha-Spieler Jordan Torunarigha gekommen sein, weshalb der Verein nun Stellung nahm: „Der FC Schalke 04 nimmt die Aussagen des Spielers von Hertha BSC, Jordan Torunarigha, hinsichtlich rassistischer Aussagen und Laute gegen ihn während des Pokalspiels am Dienstagabend (4.2.) sehr ernst. Gemeinsam mit der Polizei Gelsenkirchen, dem Sicherheitsdienst und internen Quellen, wie bspw. der kürzlich eröffneten #stehtauf-Anlaufstelle, wird der Fall ausführlich geprüft.
Bild: Sportfotografie UBfoto
Bild: Sportfotografie UBfoto
Bild: Sportfotografie UBfoto
Bild: Sportfotografie UBfoto
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