In einem Meeting mit den Repräsentanten der zwölf Gastgeberländer hat die UEFA nochmals klargestellt, dass sie an dem ursprünglichen Plan, die Europameisterschaft auf dem gesamten Kontinent zu spielen, weiterhin festhält.
Dabei sei es für alle Beteiligten wichtig, bei Entscheidungen bezüglich des Turniers weiterhin flexibel zu sein. Auch aufgrund der verschiedenen Herausforderungen, die in den Städten vor Ort herrschen. Eine weitere wichtige Entscheidung haben die Verantwortlichen in den April geschoben. Dann soll entschieden werden, ob und inwieweit Fans in den Stadien zugelassen werden. Nachdem in den letzten Wochen spekuliert wurde, ob die Europameisterschaft in einer reduzierten Anzahl von Ländern oder gar in nur einer Region eines Landes stattfinden wird, schob die UEFA somit solchen Plänen vorerst einen Riegel vor.
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Wenn alles nach Plan läuft, soll das EM-Finale am 11. Juli 2021 im Wembley Stadium in London steigen.
Bild: stadionfotos.at
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin betonte, die UEFA ist verpflichtet, die EURO 2020, wie geplant in den zwölf Städten stattfinden zu lassen. Die Europameisterschaft sei das Flaggschiff-Turnier des Nationalmannschaftfußballs in Europa und eine Finanzierungsquelle für die Basis und die Fußballentwicklung. Weiter geht er davon aus, dass die Lage hinsichtlich des Virus eine andere sei, je näher man dem Turnier käme. Daher wäre es wichtig, den Gastgeberstädten so viel Zeit, wie nur möglich zu geben, um endgültige Pläne zu machen. Dabei seien die Fans ein wichtiger Teil, der den Fußball ausmache, weswegen auch das Maximum versucht werden müsse, um eine Fan-Rückkehr in die Stadien zu ermöglichen. (Faszination Fankurve, 28.01.2021)
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