11.080 Fans kamen am Sonntagnachmittag ins Preußenstadion, um das Spitzenspiel der Regionalliga West zwischen Tabellenführer Preußen Münster und der drittplatzierten Alemannia aus Aachen zu verfolgen. Beide Fanlager nutzten die Partie, um sehenswerte Choreografien zu zeigen. Die Heimfans führten zudem einen Fanmarsch durch.
„Stadionmarsch zum Heimspiel gegen Aachen – Treffpunkt für alle Preußen am 05.02 um 10 Uhr auf dem Lambertikirchplatz – Preußen – Im Herzen der Stadt“, hieß es im Vorfeld des Spiels im Aufruf der Ultras von Preußen Münster. So versammelten sich die Preußen-Fans am Sonntagmorgen am Lambertikirchplatz in der Altstadt von Münster und zogen in einem Fanmarsch über die Königstraße und die Hammer Straße zum Preußenstadion.
Dort präsentierten die Ultras vor Anpfiff der Partie in der Fiffi-Gerritzen-Kurve eine Choreografie, die unter dem Motto „Der Adler wetzt die Krallen – Die Beute im Visier“ stand. Vor der Kurve wurde dabei ein detailliert gemalter Adler hochgezogen, im Hintergrund waren grüne Zettel zu sehen.
„Kaiserstadt Aachen – Meine Stadt, meine Heimat, mein Verein“, lautete das Motto der Choreografie im Gästeblock. Wegen des Stadionumbaus erhielt die Alemannia für das Spiel in Münster lediglich 680 Stehplatzkarten, die schnell vergriffen waren. Mit einem „Ihr seid das Aue des Westens!“-Spruchband stichelten Preußen-Fans in der Fiffi-Gerritzen-Kurve noch etwas gegen die Gäste aus dem tiefsten Westen deutschlands.
Auf dem Rasen gewann der Tabellenführer aus Münster souverän mit 4:0. Alle Treffer fielen dabei nach Eckbällen. Preußen-Spieler und Fans konnten somit nach Abpfiff die Festigung der Tabellenführung vor Verfolger Borussia Mönchengladbach II feiern. (Faszination Fankurve, 06.02.2023)
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