Die Ultràgruppen Wanderers Bremen, HB Crew, UltrA-Team Bremen und L’Intesa Verde machten bereits vor über einem Monat für einen Fanmarsch der Werder-Fans vom Funkturm in Berlin zum Olympiastadion mobil. Doch dann riefen unter der Woche auch Ultras von Hertha BSC zu einem Fanmarsch auf.
Mit dem Theodor-Heuss-Platz und dem Hammarskjöldplatz lagen die Treffpunkte beider Fanszenen nur wenige Meter auseinander. Die Berliner Polizei wollte die Werder-Fans aus Sicherheitsgründen nur etwa 1,5 Kilometer bis zum S-Bahnhof Messe Süd laufen lassen.
Durch die Anmeldung einer Demonstration für 1.000 Personen konnten die Werder-Ultras laut Angaben von Deichstube letztlich trotzdem hinter einem „Werder Bremen“-Banner bis zum Olympiastadion laufen. Bis zu 10.000 Werder-Fans beteiligten sich an dem Fanmarsch. Der Aufzug der Hertha BSC durfte auf einer etwas anderen Route vorher ganz in der Nähe ebenfalls bis zum Stadion gehen.
Im Olympiastadion machten sich knapp 25.000 Werder-Fans auf der Marathontor-Seite breit. Im eigentlichen Gästeblock wurde die Partie mit einer „Auf geht’s Grün-Weiße“-Choreografie eingeleitet. In der Heimkurve wurde die Ostkurve Hertha BSC-Fahne mit einem „Gegen Investoren“-Zusatz ergänzt. „Wir sind der Verein – Investoren werden es niemals sein“, lautete zuvor bereits das Motto des Fanmarsches der Hertha BSC-Fans.



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