Am Freitagabend stand in der 1. Runde des DFB-Pokals das Duell zwischen Eintracht Braunschweig und dem FC Schalke 04 an. Die Braunschweiger Fanszene organisierte vor dem Spiel einen Fanmarsch. Am Stadion trafen die Fans beider Lager aufeinander.
Die Braunschweiger Fanszene traf sich ab 17:00 Uhr am Altstadtmarkt in Braunschweig, um von dort in einem Fanmarsch und lautstarken Gesängen zum Eintracht-Stadion zu ziehen. Laut Einschätzung der Polizei beteiligten sich etwa 1.800 Braunschweig Fans an dem Marsch. Die Ultras von Cattiva Brunsviga riefen zudem alle Eintracht-Fans auf, im Trikot zum Pokalspiel zu kommen.
Als auch der Gästemob des FC Schalke 04 in der Nähe des Eintracht Stadions ankam, folgten auf der Hamburger Straße in Braunschweig handfeste Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern. Die Polizei schritt ein und trennte beide Fanlager, die zuvor Schläge austauschten. Unter Polizeibegleitung ging es für die Schalker Ultras nun in einem engen Spalier bis zum Gästeblock des Eintracht-Stadions. „Kurz vor Spielbeginn kam es auf der Hamburger Straße zu einem Aufeinandertreffen von rivalisierenden Fangruppen. Dabei kam es zu zwei tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte und einer Körperverletzung. Entsprechende Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch wurden eingeleitet. Die Polizei konnte die Gruppen trennen und zum Stadion begleiten“, schätzte die Braunschweiger Polizei die Situation ein.
Videos zeigen Ausschnitte der Auseinandersetzung:
Mit einer „Fußball gehört den Fans“-Botschaft bewarben Eintracht-Fans im Stadion die Crowdfunding-Aktion der Fanszene des FSV Zwickau-Fanszene zur Rettung des eigenen Vereins. Zu Beginn der 2. Halbzeit zündeten Braunschweiger Ultras verteilt über die Außenblöcke der Südkurve zahlreiche Bengalische Fackeln in Gelb. in der Mitte wurde zudem blauer Rauch entfacht.



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