Die Fanszene von Borussia Dortmund nutzte das Heimspiel gegen AC Mailand am Mittwochabend, um erneut gegen die Champions League-Reform zu protestieren, die zur Saison 2024/25 greift. Vor Beginn der 2. Halbzeit wurde die Südtribüne deshalb mit Protestplakaten bestückt.
“Football for millions of people, not billions of euros! – Reclaim the game”, stand in Großbuchstaben vor der Südtribüne geschrieben. Dahinter wurden Spruchbändern weitere Kritikpunkte genannt. Konkrete Kritik äußerten die BVB-Fans an der Aufstockung der teilnehmenden Mannschaften von 32 auf 36 und vor allem an der Steigerung der Spiele von 125 auf 189. Die Gruppenphase wird durch ein Ligen-System ersetzt, in dem jede Mannschaft acht Spiele bestreitet. Und danach geht es immer noch nicht im beliebten K.O.-System weiter. Die BVB-Fanszene kritisiert dabei nicht nur die Reform der Königsklasse, sondern auch die anderen Club-Wettbewerbe der UEFA, die in ähnlicher Weise verändert werden.
Weiter befürchtet die Südtribüne Dortmund, dass die großen Clubs durch die Reform weiter an Macht und Einfluss gewinnen, weil sie sportliche und damit finanzielle Risiken weiter minimieren können. Zudem würde die Schere zu den Vereinen in den nationalen Ligen, die nicht im internationalen Wettbewerb vertreten sind, weiter auseinandergehen.
Zusätzliche Kritik formulierte der Südtribüne Dortmund-Zusammenschluss an Investoren-Clubs und hierbei speziell an Investoren, die an mehreren Clubs beteiligt sind. (Faszination Fankurve, 05.10.2023)
— Chaled Nahar (@ChaledNahar) October 4, 2023
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