Flutlichtspiel, Fritz-Walter-Geburtstag, ein ausverkaufter Betzenberg und Heimsieg des Zweitligisten gegen den Erstligisten im DFB-Pokal. Im Fritz-Walter-Stadion stand am Dienstagabend das Traditionsduell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln an.
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In der Westkurve organisierten die FCK-Ultras ein Intro mit rot-weißen Fahnen, blinkenden Stroboskopen und einem „Wann Pälzer zammehalde, is alles meglich!“-Spruchband. Dieses war angelehnt an ein Zitat von FCK-Ehrenpräsident Norbert Thines. Im Gästeblock machten sich 5.000 Kölner Fans hinter der Fight Club 1948-Fahne breit. Auch neben dem eigentlichen Gästeblock waren noch Kölner Fans zu sehen.
Auf dem Rasen ging der FCK vor 49.327 Fans im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion in der 19. Spielminute durch ein Tor von Tachie in Führung. In der 47. Minute erhöhte Redondo auf 2:0, Ritter erzielte in der 65. Minute sogar das 3:0 für den Zweitligisten. Spannend wurde es trotzdem noch. Die eingewechselten Thielmann (71. Minute) und Uth (81. Minute) trafen für die Gäste aus der Domstadt. Das Pokalspiel blieb somit bis zur letzten Minute spannend. Letztlich konnte sich der Zweitligist gegen den Bundesligisten durchsetzen.
Nach Toren für die eigene Mannschaft zündeten FCK- und FC-Fans mehrfach Pyrotechnik. In der Westkurve flog eine Fackel dabei aus dem oberen Bereich in einen Bereich weiter unten auf den Stehplätzen zwischen dort stehende FCK-Fans. Unten im Stehplatz wurde beim Torjubel noch eine Rakete gezündet.
„Fankultur braucht Freiräume – Bullen raus aus den Kurven!“, lautete eine weitere Botschaft der FCK-Ultras. Zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten FCK-Ultras noch ein Spruchband zum 103. Geburtstag von Fritz Walter: „Für immer in Ehren: Fritz Walter und sein Stadion“, war darauf zu lesen. (Faszination Fankurve, 01.11.2023)
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