Mehrere teils heftige Auseinandersetzungen am Wochenende in Berlin

Faszination Fankurve 28.05.2024 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Anlässlich des Final-Four-Turniers der Basketball-Euroleague kam es am vergangenen Wochenende an mehreren Orten in Berlin zu zum Teil heftigen Auseinandersetzungen. Beteiligt waren Panathinaikos- und Olympiakos Piräus-Fans aus Griechenland sowie Fenerbahce-Fans aus der Türkei.

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Die Fans von Olympiakos Piräus sollen zudem von Roter Stern Belgrad-Fans unterstützt worden sein. Bereits am Freitag kam es im Umfeld der Arena in Berlin-Friedrichshain zu Auseinandersetzungen. Fenerbahce-Fans griffen Anhänger von Panathinaikos an und stürmten den Einlass. „Gegen 15.45 Uhr befanden sich auf dem Vorplatz der Uber Arena etwa 3000 Personen. Zwischen rivalisierenden Fangruppen kam es kurz darauf im Bereich Mildred-Harnack-Straße Ecke Valeska-Gert-Straße zu körperlichen Auseinandersetzungen. Dabei wurde auch Pyrotechnik eingesetzt und es wurden Flaschen geworfen. Polizeikräfte konnten die Gruppen trennen und die Lage unter Einsatz von körperlicher Gewalt und Androhung der Benutzung von Reizstoffsprühgeräten beruhigen. Eine Gruppe von 60 bis 80 Personen nutzte die Situation der Auseinandersetzung, um sich im Zuge des Einlassbeginns gewaltsam Zutritt zur Arena zu verschaffen“, erklärte die Polizei Berlin dazu. Die Einsatzkräfte stellten bei 63 Personen die Personalien fest und erteilten Platzverweise. Beide Halbfinalspiele wurde wegen den Vorkommnissen erst mit Verspätung angepfiffen.

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Der Samstag sollte vor den Finalspielen am Sonntag spielfrei bleiben. Dennoch kam es am Samstagabend zu zwei Auseinandersetzungen. Zuerst griffen Roter Stern Belgrad-Fans, die eine Freundschaft mit Olympiakos Piräus pflegen eine Gruppe von Panathinaikos-Fans am Bahnhof Bahnhof Prenzlauer Allee an. An diesem Vorfall war eine dreistellige Anzahl an Personen beteiligt. Kurze Zeit später kam es am Hotel der Panathinaikos-Fans in der Ohmstraße, zwölf Kilometer vom Bahnhof Prenzlauer Allee entfernt zu einem Angriff von Olympiakos Piräus-Fans.

„Gegen 22.45 Uhr rannten gemäß Zeugenangaben zahlreiche zum Teil vermummte und mit Baseballschlägern und Knüppeln bewaffnete Personen auf den Bahnsteig des S-Bahnhofs Prenzlauer Allee, wo sich eine körperliche Auseinandersetzung mit einer anderen größeren Personengruppe entwickelte. Die Gruppen, bei denen es sich um sogenannte Fans zweier griechischer Basketballvereine handeln soll, sollen mit Gegenständen aufeinander eingeschlagen und geworfen haben. Die Lage war sehr unübersichtlich und zahlreiche Personen flüchteten vom Ort. Mehr als zweihundert Personen, so die derzeitige Einschätzung, könnten an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein. Am Bahnhof trafen die eingetroffenen Polizeieinsatzkräfte mehrere blutverschmierte Männer an, die noch mögliche Schlaggegenstände in Form von Gürteln in den Händen hielten. Auf dem Bahnhofsvorplatz und im Bereich des Bahnhofs lagen zahlreiche Steine, mehrere Teleskopschlagstöcke sowie weitere schlagähnliche Gegenstände herum. Blutanhaftungen waren fast im gesamten Bahnsteigbereich erkennbar, auch Glasscherben lagen überall herum. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitten bei der Auseinandersetzung elf Personen Verletzungen. Eine der Personen wurde so erheblich verletzt, dass sie zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte nach derzeitigem Stand 89 Personen und stellten die Personalien fest. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen sie wieder auf freien Fuß“, so die Polizei Berlin zu den Vorfällen am Bahnhof Prenzlauer Allee.

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„Es war etwa 23 Uhr, als Polizeieinsatzkräfte zu einer weiteren Auseinandersetzung im
Bereich eines Hotels in der Ohmstraße gerufen wurden. Etwa 80 Fans eines griechischen Basketballteams sollen sich nach derzeitigem Kenntnisstand vermummt zu dem Bettenhaus begeben haben, um dort Fans eines weiteren griechischen Basketballteams anzugreifen. Diese sollen mit Holzknüppeln und Baseballschlägern angegriffen worden sein. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet und in den Eingangsbereich des Hotels geworfen. Auch ein Nebeltopf kam zur Anwendung. Durch die Rauchentwicklung löste die Brandmeldeanlage des Hotels aus. Der Eingangsbereich des Hotels wies starke Beschädigungen auf. Polizeieinsatzkräfte trafen im unmittelbaren Nahbereich des Hotels noch insgesamt 49 Personen an und stellten die Personalien fest. Einige von ihnen wiesen Verletzungen auf. Mindestens eine Person kam mit einem alarmierten Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus“, so die Polizei Berlin zu den Vorfällen am Hotel. (Faszination Fankurve, 28.05.2024)

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