Die diesjährige Europameisterschaft wird heute mit dem Länderspiel zwischen Deutschland und Schottland eröffnet. Bevor der Ball im Stadion in München-Fröttmaning rollt, geht noch die offizielle Eröffnungszeremonie der EURO 2024 GmbH über die Bühne. Die UEFA und der DFB setzen dabei Pyrotechnik ein, was im Vorfeld des Turniers für Diskussionen sorgte.
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So sollen 60 Feuerwerkskörpern geplant sein, die rund um das Spielfeld aufgestellt und abgebrannt werden, zehn Rauchtöpfe würden an zwei Stellen eingesetzt und 60 weitere pyrotechnische Gegenstände sollen in den Händen von an der Show beteiligten Personen gezündet werden.
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Die Sportschau berichtete zunächst, dass die in München zuständige Branddirektion an den Veranstalter der Europameisterschaft, die EURO 2024 GmbH, appellierte, bei der Eröffnungsfeier keine Pyrotechnik einzusetzen. Die Behörde fürchtete die Signalwirkung, die von der Aktion ausgehe. Für Fußballfans ist der Einsatz von Pyrotechnik schließlich verboten. UEFA und DFB sanktionieren Pyroaktionen der Fans mit hohen Geldstrafen für die Vereine und auf europäischer Ebene sogar mit Zuschauerausschlüssen. Weil die EURO 2024 GmbH ein gemeinsames Unternehmen von UEFA und DFB ist, setzten somit heute Abend genau die Verbände Pyrotechnik ein, die sonst Sanktionen dafür aussprechen.

Mittlerweile erteilte die zuständige Branddirektion im Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München laut Nachfrage der Sportschau der für heute geplanten Pyroshow eine Genehmigung. Kurz vor 21 Uhr werden somit heute, wie geplant, 130 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Einen Bundesligisten würde der Einsatz von 130 pyrotechnischen Gegenständen in der eigenen Fankurve 130.000 Euro Strafe kosten. (Faszination Fankurve, 14.06.2024)
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