„2. Liga Preisgarantie – 50% auf alles außer Tiernahrung!“

Faszination Fankurve 03.08.2024 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Die Saison 2024/25 in der 2. Bundesliga wurde am Freitagabend mit dem Duell 1. FC Köln gegen den Hamburger SV eingeleitet. Eine abgesagte und eine durchgeführte Choreografie, gemeinsame Wechselgesänge, Gedenken an verstorbene Fans und Pyroshows bildeten auf den Rängen den Rahmen zum Spiel auf dem Rasen.

Im Vorfeld der Partie kritisierte der Hamburger SV den 1. FC Köln wegen einer nicht genehmigten Choreografie und veröffentlichte eine Stellungnahme zum Thema. HSV-Ultras griffen das Thema während des Spiels auf Spruchbändern auf und zündeten Pyrotechnik.

Die Wilde Horde organisierte zum Einlaufen der Mannschaften eine Choreografie. Durch Zettel war dabei eine Person mit verschränkten Armen und einem Trikot des 1. FC Köln zu erkennen. „An Köln kommt keiner vorbei“, lautete das Motto zur Choreografie.

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Bei der offiziellen Eröffnungszeremonie der DFL zu 50 Jahren 2. Bundesliga stimmten Südkurve und Gästeblock einen „Scheiß DFL“-Wechselgesang an und protestierten sich so gegen den Ligaverband.

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Anschließend gedachten die Südstadt Boyz in der Nordkurve ihrem kürzlich verstorbenen Präsidenten Popeye. „Mach et joot Popeye“, lautete ein Gedenkspruchband der Südkurve 1. FC Köln zu diesem Anlass. Gemeinsam stimmten die Kölner Fans zum Gedenken den Bläck Fööss-Song „In unserem Veedel“ an. Anschließend trauerten die Ultras des HSV um einen Verstorbenen mit einer Gedenkminute. „Ruhe in Frieden, Meyer!“, stand währenddessen im Gästeblock geschrieben. Dazu wurde eine Bengalische Fackel entzündet. „Ruhe in Frieden Julian“, gedachte auch die Kölner Südkurve dem verstorbenen HSV-Fan.

Die 2. Halbzeit wurde in der Südkurve mit einer Pyroshow eingeleitet. „2. Liga Preisgarantie – 50% auf alles außer Tiernahrung!“, stand dabei in Anlehnung an eine Werbeaktion einer heute nicht mehr existierenden Baumarktkette geschrieben. Die Kölner Ultras kritisierten damit das Strafensystem des DFB, dass je gezündetem pyrotechnischen Gegenstand in der Bundesliga eine Strafe von 1.000 Euro vorsieht. Zweitligisten, wie der Absteiger aus Köln, zahlen hingegen 600 Euro.

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Im Gästeblock wurde nach Beginn der 2. Halbzeit eine Pyroshow gezeigt. „Wie HH zum Pyroverzicht steht, seht ihr, wenn das Licht angeht!“, war dabei auf einem Spruchband der HSV-Ultras zu lesen, was als Anspielung auf die nicht genehmigte Choreografie zu verstehen ist. Die von den HSV-Fans geplante Choreografie wurde nicht genehmigt, weil niemand garantieren konnte, dass keine Pyrotechnik zum Einsatz kommt. Die Choreografie fand somit nicht statt. Pyrotechnik wurde trotzdem gezündet. Einzelne Bengalische Fackeln brannten im Gästeblock während des Spiels ab.

Auf dem Rasen brachte Königsdörffer die Gäste aus dem Norden nach einem Torwartfehler bereits in der sechsten Minute in Führung. In der 35. Minute erhöhte der gleiche Torschütze auf 2:0. Dem 1. FC Köln gelang in der 78. Minute durch Maina noch der Anschlusstreffer. Der HSV feierte am Ende trotzdem den ersten Auswärtssieg der Saison. Im Gegensatz zu HSV-Trainer Steffen Baumgart wurde Davie Selke bei seiner Einwechslung in der Nachspielzeit vom heimischen Publikum an seiner alten Wirkungsstätte ausgepfiffen. (Faszination Fankurve, 03.08.2024)

Traditionelles Einstimmen von Fans des 1. FC Köln vorm ersten Heimspiel der Saison im Kölner Dom:

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