Im Nachgang des Testspiels zwischen dem FC Schalke 04 und NAC Breda soll es laut Angaben der Polizei Gelsenkirchen „zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Fans“ beider Vereine gekommen sein. Laut Polizeiangaben seien daran „bis zu 200 Schalker und 100 Fans aus Breda“ beteiligt gewesen. Die Königsblaue Hilfe widerspricht der Polizei.
Laut Angaben der Fanhilfe sei es keineswegs zu einer Massenschlägerei am Parkstadion gekommen. Vielmehr sei es lediglich zu Pöbeleien und etwas Hin- und Herlaufen gekommen. Die Kritik der Königsblauen Hilfe richtet sich deswegen an den leitenden Polizeidirektor, der in der Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen mit folgenden Worten zitiert wurde: „Wenn die Polizei nun auch vermeintliche ´Freundschaftsspiele´ mit massiven Polizeikräften schützen muss, ist eine weitere Linie der Eskalation überschritten.“ (Faszination Fankurve, 06.09.2024)

Faszination Fankurve dokumentiert die Mitteilung der Königsblauen Hilfe:
[grau]+++ Richtigstellung der Geschehnisse nach Testspiel gegen Breda +++
Im Nachgang des Testspiels gegen NAC Breda veröffentlichte die Polizei Gelsenkirchen eine Mitteilung, laut der es nach Abpfiff zu massiven Auseinandersetzungen zwischen 300 Fans gekommen sein soll. Dieser Darstellung widersprechen wir ausdrücklich!
Aus Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen geht eindeutig hervor, dass es im Außenbereich des Parkstadions keineswegs zu einer Massenschlägerei gekommen ist. Es kann lediglich davon berichtet werden, dass sich eine dreißig- bis höchstens vierzigköpfige Gruppe nach vorangegangenen Provokationen der Gäste zu aufgeregtem Hin- und Herlaufen und gegenseitigen Pöbeleien hat hinreißen lassen. Dass diese Geschehnisse im Nachgang zu einer Massenschlägerei mit 300 Beteiligten hochstilisiert wird, ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir rufen die Presse dazu auf, ihrer Rolle als objektive und unabhängige Instanz nachzukommen, und den Polizeibericht nicht ungeprüft zu übernehmen!
Darüber hinaus kann über die Motivation der Gelsenkirchener Polizei und ihres Direktors Peter Both, die Vorfälle in dieser extremen Form aufzublähen, nur gemutmaßt werden. Einerseits soll dadurch mit Sicherheit die öffentliche Wahrnehmung der unverhältnismäßigen Polizeimaßnahme gegen über 500 Schalker umgedreht werden und ein Bild von Schalke-Fans als Problem erzeugt werden. Andererseits wird der Polizeidirektor Peter Both Ende des Jahres aus Gelsenkirchen abgezogen und möchte nun vielleicht zum Abschied ein Ausrufezeichen setzen und die sich haltenden Gerüchte um fehlende Seriosität entkräften. So oder so darf es keinen Anlass für die Polizei geben, die Geschehnisse im Nachgang des Testspiels in dieser Form und entbehrend jeder Basis aufzublähen und zu skandalisieren!
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