Der VfB Oldenburg gastierte am Samstag beim SV Todesfelde. Nach Rückankunft in Oldenburg wurde ein Fanbus der Oldenburger Fanszene von einer Gruppe bestehend aus 25 bis 30 vermummten Personen angegriffen.
Der Vorfall ereignete sich kurz nach 20 Uhr, als die Fanszene des VfB Oldenburg wieder auf dem Parkplatz am Marschwegstadion ankam. „Nachdem ein Teil der Oldenburger Fans den Bus bereits verlassen hatten, näherten sich geschätzte 25 – 30 vermummte Personen. Durch die Vermummten wurden Anhänger des VfB, die bereits ausgestiegen waren, unter anderem mit Schlagwerkzeugen angriffen. Zwei Personen erlitten durch den Angriff leichte Verletzungen und ließen sich ärztlich behandeln. Zudem wurde eine Scheibe des Reisebusses beschädigt. Nach dem Angriff floh die vermummte Gruppe und konnte noch vor dem Eintreffen der ersten Polizeikräfte entkommen“, teilte die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt zum Vorfall mit.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Polizei ermitteln deswegen nun nach eigenen Angaben unter anderem wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruches und der gefährlichen Körperverletzung sowie Sachbeschädigung. „Wir sind noch immer fassungslos. Wir verurteilen diesen brutalen Überfall auf das Schärfste. Gewalt darf keinen Platz haben, nicht im Sport, nicht in der Gesellschaft. Wir werden mit unseren Fanbetreuern und der Polizei aufarbeiten, wie es dazu kommen konnte. So etwas darf sich nicht wiederholen“, erklärte Michael Weinberg, Geschäftsführer des VfB Oldenburg zum „hinterhältigen Überfall“ auf VfB Oldenburg-Fans. (Faszination Fankurve, 10.09.2024)
0 Kommentare