Im Achtelfinale des Thüringenpokals kam es am gestrigen Samstag zum Derby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt. 12.430 Fans, darunter 1.300 Gästefans kamen für die Partie ins ausverkaufte Ernst-Abbe-Sportfeld. Die FCC-Fanszene zog ab 11 Uhr in einem Fanmarsch zum Stadion.
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Die Polizei wirft den FCC-Fans vor, beim Betreten des Stadions den Einlass zur Südkurve gestürmt zu haben. Im Gästeblock bemalten vermummte Ultras des FC Rot-Weiß Erfurt noch vor Anpfiff die Rückwand mit einem großen „FC RWE“-Wandbild in den eigenen Vereinsfarben.
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In der Südkurve reagierte man auf Spruchbänder von RWE- und HFC-Fans, die der FCC-Fanszene zuletzt rechte Tendenzen vorwarfen, mit einem „23 Jahre Horda Azzuro – Für Nazis sind wir Nazis“-Spruchband und spielten den Ball damit zurück nach Erfurt und Halle. Sowohl im Gästeblock als auch in der Südkurve kam gestern noch Pyrotechnik zum Einsatz.
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Im Block Q des Gästeblock bestieg ein RWE-Fan den Zaun und stürzte dabei in das Mundloch. Laut Angaben der Polizei Jena zog sich der RWE-Fan dabei schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
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Der FC Carl Zeiss Jena gewann das gestrige Thüringen-Derby durch einen Treffer von Muqaj in der 72. Spielminute mit 1:0 und zog somit ins Viertelfinale ein. (Faszination Fankurve, 13.10.2024)
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