Im Vorfeld des heutigen Auswärtsspiels des 1. FC Union Berlin beim VfL Wolfsburg kam es im dortigen Gästeblock zu einem umstrittenen Vorgehen der Polizei gegen Union-Fans. Einsatzkräfte gingen mit Gewalt und mit Pfefferspray gegen Gästefans vor.
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„Nach überzogenem Einsatz der Polizei Wolfsburg inkl. dem Einsatz von Pfefferspray in Menschengrupppen, bleibt der Zaun heute leer. Wir sind für euch per Hilfetelefon erreichbar. Allen Betroffenen raten wir ein Gedächtnisprotokoll anzulegen“, teilte die Eiserne Hilfe zum Vorgehen der Polizei mit.
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Laut Polizeiangaben soll einem Union-Fan vom Ordnungsdienst aus unbekannten Gründen der Zutritt zum Stadion verwehrt worden sein. Daraufhin sei es im Eingang zum Gästeblock zu einer Auseinandersetzung zwischen Ultras von Union Berlin und dem Ordnungsdienst gekommen. Die Polizei griff ein, setzte Schlagstöcke, Pfefferspray, Diensthunde und Polizeipferde ein. Zwei Personen wurde laut Angaben der Polizei Wolfsburg festgenommen. Neun Einsatzkräfte der Polizei hätten sich verletzt, eine Polizistin sei nicht mehr dienstfähig gewesen.
Im Gästeblock in Wolfsburg gab es somit keinen organisierten Support und die Zaunfahnen der Union-Fans wurden nicht aufgehangen. Die Polizei Wolfsburg erklärte zu den Vorfällen hingegen: „Am Stadion vor dem Gästebereich kam es zu einer Auseinandersetzung. Wir sind mit Kräften vor Ort.In der Folge kam es zu tätlichen Angriffen auf Einsatzkräfte, von denen einige leicht verletzt wurden. Personalien der Täter wurden festgestellt. Ein Strafverfahren wird eingeleitet. Die Berliner Ultraszene verlässt geschlossen und freiwillig das Stadion. Wir sind nach wie vor mit Kräften vor Ort.“
Polizeigewalt in Wolfsburg, die Ordner fordern ausdrücklich auf die Schandtaten der Polizei nicht zu filmen und drohen mit Rauswurf ausm Stadion! Egal wann, egal wo, ALLE Bullen sind Schweine! #WOBFCU pic.twitter.com/Eoq0a97tNP
— Behnyamien🚩 (@benny2512_) November 23, 2024
(Faszination Fankurve, 23.11.2024)
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