A22 Sports Management hat heute den Vorschlag für einen neuen europäischen Klubwettbewerb namens Unify League zur offiziellen Anerkennung bei UEFA und FIFA eingereicht. Die Beraterfirma unterbreitet damit nach dem Scheitern der Super League-Pläne unter dem Namen Unify League einen neuen Vorschlag.
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Die Teilnahme an der Liga basiere auf der jährlichen Platzierung in den nationalen Ligen, was die Wettbewerbsstruktur offener gestaltet, als es bei der Super League geplant war. Ein zentrales Element des Vorschlags sei die „Unify Plattform“, ein Streaming-Service, der Live-Spiele kostenlos (werbefinanziert) und per Premium-Abo kostengünstig anbiete. Ziel sei es, das Fanerlebnis zu verbessern, steigende Abokosten zu reduzieren und moderne Sehgewohnheiten zu erfüllen. Gleichzeitig sollen Themen wie die Überlastung des Spielkalenders und Investitionen in den Frauenfußball adressiert werden. Durch eine Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshof im Dezember 2023 gerieten zuletzt die Monopolstellungen von UEFA und FIFA bei Fußball-Wettbewerben in Bedrängnis, weshalb jetzt zu einem neuen Vorstoß außerhalb dieser Verbände kam.
Europaweit protestierten 2021 Fans gegen die Super League-Pläne. Auch in Deutschland gab es eindeutige Positionierungen, u.a. von den aktiven Fanszenen des FC Bayern München- und von Borussia Dortmund. Beide Clubs lehnten die Pläne damals ebenfalls ab. Als auch die englischen Clubs von der Idee abrückten, war die Super League gescheitert. Stattdessen kam es zu einer Reform der Champions League. Aktive Fanszenen kritisierten diese Reform als „Super League light“. (Faszination Fankurve, 17.12.2024)
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