In einer gemeinsamen Erklärung mit dem FPMG Supporters Club e.V. vom 07.02.2024 rufen die Ultras von Borussia Mönchengladbach dazu auf, in Zukunft noch lauter gegen den VAR zu protestieren, um dessen Abschaffung zu erreichen. Anlass für die erneute Kritik der Gladbacher ist das aktuelle Pilotprojekt der DFL, die Entscheidungen des VAR über die Stadionlautsprecher erklären zu lassen. Dazu äußerte sich Sottocultura wie folgt:
„Die Neuerung zeigt die ganze Hilflosigkeit der Verbände im Umgang mit dem VAR. Fehlende Transparenz ist überhaupt nicht der Punkt, der den Großteil der Fans gegen den Videoassistenten aufbringt. Die diversen VAR-Situationen, über die wir uns in den letzten Jahren alleine in Mönchengladbach aufgeregt haben, wären keinen Deut eher auf Akzeptanz gestoßen, wenn man uns im Stadion erklärt hätte, was man da gerade fabriziert – ganz im Gegenteil, die Ränge wären zurecht noch wütender gewesen.“
Darüber hinaus üben sich die Fans der Borussia auch in Selbstkritik und räumen ein, bisher und insbesondere bei der Einführung des VAR nicht laut genug gegen eben jenen protestiert zu haben. Das müsse sich spätestens jetzt ändern.
„Hätte man als Fanszene bei seiner Einführung geahnt, wie der VAR seither funktioniert, wären die Fans damals sicherlich auf die Barrikaden gegangen. Man muss sich leider eingestehen, dass man die negativen Ausmaße damals vermutlich unterschätzt hat, sodass die Proteste dagegen nicht laut genug waren. Die Tatsache, dass auch vermeintliche Neuerungen nun noch zu Verschlimmerungen der Lage führen, sollte uns jetzt endlich ein Anlass sein, dieses Kapitel unseres Sports zu beenden. Macht im Stadion eurem Unmut noch lauter Luft als bisher und pfeift – im Zweifel auch mit Trillerpfeifen – was das Zeug hält, sobald der VAR auf den Plan tritt. Das Problem des VAR ist die Zerstörung der Emotionen, das durch keine Neuerung umgangen werden kann. Seine Abschaffung ist alternativlos!“
Die vollständige Stellungnahme gibt es hier.

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