„120 Jaor“- Marsch, Choreo & was noch los war bei Eintracht Trier – FSV Frankfurt

Faszination Fankurve 24.03.2025 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Am 11.03. jährte sich sich die Gründung des SV Eintracht Trier zum 120. Mal. Bereits beim Auswärtsspiel in Offenbach am letzten Wochenende zeigte die Fanszene der Eintracht eine Choreo. Nun folgte ein weiterer Teil der Geburtstagsfeierlichkeiten beim Heimspiel gegen den FSV Frankfurt.

Die Gegengerade Trier rief zum Treffpunkt an der Porta Nigra um 11 Uhr. Von dort lief man mit ca. 300 Fans hinter einer „120 Jaor“-Fahne mit Gesängen und verschiedenem Einsatz von Pyrotechnik zum Moselstadion.

Vor Spielbeginn wurde auf der gesamten Gegengerade über mehrere Minuten eine Geburtstagschoreo gezeigt. Hierzu wurden auch die Werbebanden und das Dach überhangen. So waren dort neben „120 Jaor“ auch „damals – heute – für immer“ zu lesen. Am Dach wurde zudem der Schriftzug „SV Eintracht Trier 05 e.V.“ per Seilzug befestigt. Dazu wurden zentral nacheinander drei historische Logos und das aktuelle Logo des Vereins hochgezogen.

Zur Beginn der zweiten Halbzeit zeigte man noch die Fahne, hinter der man bereits beim Marsch lief, zusammen mit vier Schwenkern, die jeweils eine Zahl des Gründungsjahres enthielten und in der zweiten Halbzeit das restliche Tifomaterial der Trierer ersetzten. Zum Ende des Spiels gab es zudem noch die Choreofahne vom Auswärtsspiel in der Vorwoche in Offenbach zu sehen. Unterstützung erhielt Insane Ultra von den Freunden der Gruppa Metz und aus Fribourg, die auch beide mit Zaunfahne präsent waren.

Die Fanszene des FSV Frankfurt rund um die Pugnatores Ultras boykottierten wie bereits seit der Rückrunde 2023/24 die ersten 19 Minuten. Dies hat den Hintergrund, dass der Präsident und der Geschäftsführer mit ihrer SBA Invest GmbH (Schwarzblauer Aufbruch) 10% der Anteile an der FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH übernommen haben. Zur Aufnahme des Supports wurde wie üblich das Spruchband „Stopp SBA“ gezeigt.

Zusätzlich steht man derzeit lediglich hinter einer „Niemand steht über dem Verein“ Fahne. Im Anschluss legten die Gäste mit Unterstützung aus Fürth einen gewohnt melodischen Auftritt hin, konnten sich aber aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit der Heimseite nur selten Gehör verschaffen.

Beide Szenen beteiligten sich mit einer gemeinsamen Spruchbandaktion an den Protesten gegen Verbandsstrafen. („Ob in Trier oder Bornheim … lasst die Verbandsstrafen endlich sein).

Auf dem Spielfeld entwickelte sich vor über 4.000 Zuschauern ein spannendes Spiel, in dem die Bornheimer in der 90. Minute nach einem 2:0 Rückstand den 3:2 Führungstreffer erzielen konnten, sich dann aber in der 94. Minute noch den vielumjubelten Ausgleichstreffer einfingen. Ein bitterer Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga. Mit drei Punkten Rückstand auf die Zweitvertretung aus Hoffenheim liegt der FSV Frankfurt weiterhin auf dem zweiten Platz. (24.03.2025, Faszination Fankurve)

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