Die Bundesliga gab am Dienstag (01.04.2025) grünes Licht für das Stadion in Maxglan, da es nun alle notwendigen Anforderungen für den Spielbetrieb in der Zweiten Liga erfüllt. Nachdem in den vergangenen Wochen noch einige offene Fragen zur Flutlichtregelung und zur Sperrstunde im Raum standen, konnten diese nun in konstruktiven Gesprächen zwischen den zuständigen Behörden, sowie dem Verband und der Austria geklärt werden.
Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) zeigte sich zufrieden mit der Einigung und betonte, dass die Austria ihre Hausaufgaben gemacht habe.
Ein zentraler Streitpunkt war die Betriebsgenehmigung bis Mitternacht, da dies zunächst mit einer bestehenden Sperrstunde kollidierte. Doch auch hier konnte eine Lösung gefunden werden, die im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben steht. Jetzt liegt es an Senat 5 der Bundesliga, bis Mitte April zu prüfen, ob die finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für den Aufstieg in die Zweite Liga erfüllt sind. Aktuell belegt Austria Salzburg in der Regionalliga West den zweiten Platz, hinter dem SC Imst, und muss sich in den verbleibenden Spielen für den Aufstieg qualifizieren.
Im vergangenen Jahr wurde Austria Salzburg die Lizenz für die 2. Liga noch verweigert, da das Stadion in Maxglan die erforderlichen infrastrukturellen Kriterien nicht erfüllte. Trotz des Meistertitels in der Regionalliga West konnte der Verein aufgrund dieser fehlenden Zulassung nicht in die zweithöchste Liga aufsteigen. Das Schiedsgericht entschied damals, dass die notwendigen Nachweise für die Erfüllung der Kriterien zum Zeitpunkt der Protestfrist nicht ausreichend vorgelegt wurden, weshalb der Antrag abgelehnt wurde.

Derzeit belegt die Austria in der Regionalliga West den zweiten Platz, jedoch steigt nur der Erstplatzierte direkt auf. Der SC Imst führt die Liga an und beide Mannschaften stehen sich noch in einem direkten Duell gegenüber, das wohl entscheidend für den Aufstieg sein wird.
Die Salzburger blicken auf eine bewegte jüngere Geschichte zurück. 2005 wurde der Traditionsverein durch Red Bull übernommen, was zur Umbenennung in „RB Salzburg“ führte und bei den Fans auf Widerstand stieß. Als Reaktion auf die Übernahme gründeten die Anhänger im gleichen Jahr die Austria Salzburg neu, um die ursprüngliche Identität des Vereins zu bewahren. In den Jahren nach der Neugründung spielte die Mannschaft im Amateurbereich und kämpfte sich nach oben, bis in die drittklassige Regionalliga. Nun hat die Austria den Aufstieg in die zweite Liga vor Augen und möchte sportlich den nächsten Schritt gehen.
Nachtrag: Max-Aicher-Stadion bundesligatauglich! Nachdem das Stadion schon im Februar kommissioniert wurde, fehlte nur noch die adaptierte Veranstaltungsgenehmigung, welche der Bundesliga übermittelt wurden. Der Senat 3 informiert nun, dass das Max-Aicher-Stadion in Maxglan bundesligatauglich ist.
(03.04.2025, Faszination Fankurve)
0 Kommentare