Werder Bremen U19 siegt vor lautstarker Kulisse im Pokalfinale – erster Titel dieser Art seit 1999

Faszination Fankurve 24.05.2025 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Am gestrigen Freitag fand das U19-Pokalfinale statt. Schon lange vorher war klar, dass man mit aktivem Support von den Rängen rechnen kann, so mobilisierten die Hansestädter frühzeitig. Dementsprechend lautstark und kreativ ging es im gut gefüllten Karl-Liebknecht-Stadion zu, wo die Finalpartie seit der Saison 2018/19 ausgetragen wird. Dies führte bei der Anreise zu Überschneidungen der Fanlager. 

Wie Faszination Fankurve berichtete, mobilisierte ein Teil der Bremer Szene nach Bekanntgabe der Terminierung.

Austragungsort war erneut das Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam. So wurde es vor allem für die Fans aus Südwestdeutschland brisant bei der Anreise, da am Folgetag bekanntlich der große Karlsruher Rivale aus Stuttgart nur wenige Kilometer weiter im Berliner Olympiastadion gastiert.

Am Freitagmorgen reiste eine dreistellige Anzahl an Karlsruher Fans in einem ICE gen Potsdam. Weil in Mannheim einige VfB Stuttgart Fans in den Zug gestiegen waren, begleitete die Bundespolizei die Bahnfahrt und bildete einen „Sicherheitspuffer“ mittig im Zug.

Insgesamt 8.006 Zuschauer waren gekommen und bildeten eine neue Rekordkulisse zu einem Finalspiel im Nachwuchsbereich. Zahlreich reiste vor allem der Bremer Anhang an und füllte die überdachte Hintertortribüne des Karlis vollends. Eine locker vierstellige Anzahl supportete den Nachwuchs.

Dem gegenüber fanden sich im Gästeblock zahlreiche KSC-Fans ein. Hier fand jedoch keine organisierte Stimmung statt. Ein paar Fanclub Fahnen wurden am Zaun angebracht, ebenso eine der Berliner Freunde, die auch angereist waren.

Die Bremer Seite hatte sogar eine Choreo mit der Botschaft „Gemeinsam zum Pokalsieg“ vorbereitet. Hinter einem Spruchband mit ebenjener Botschaft, füllte sich der Block durch allerhand Schwenkfahnen in verschiedenen Größen. Den finalen Rahmen dieser Aktion bildete eine Pyro-Einlage in Form einer dicken Rauchwand in den Vereinsfarben.



Die Finalteilnahme bildete für beide Vereine eine kleine sportliche Sensation – in den vergangenen Jahren spielten beide keine große Rolle bei diesem Turnier. 2006 stand der KSC letztmals im Finale und verlor dieses. Auch diesmal ging man nicht siegreich vom Platz und verlor durch zwei Tore in der Verlängerung (114. sowie 120+4. Minute). Dies bedeutete wiederrum, dass die Bremer den ersten Titel dieser Art seit 1999 feiern konnten.

Heute Abend findet im Rahmen der Finalpartie der Männer die Siegerehrung im Berliner Olympiastadion statt.

(Faszination Fankurve, 24.05.2025)

 

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