Vergangenes Wochenende fand der „Finaltag der Amateure“ statt. Insgesamt 20 Landespokal-Finalspiele fanden statt. Die jeweiligen Rahmen auf den Tribünen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Die Spanne der jeweiligen Zuschauerzahlen schwankte zwischen 1.000 und 27.000 Personen. Wir blicken auf die interessantesten Partien in Sachen Kurvengeschehen zurück.
Wir wünschen viel Spaß und verweisen für ausführliche Berichte zu den Spielen zu einer der kommenden 45°-Kurvenheft Ausgaben.
Weitere Fotos findet ihr auf faszination-fankurve.de unter Foto Updates.
Schleswig-Holstein / VfB Lübeck vs. FSC Kaltenkirchen 2:1
Der VfB Lübeck siegte gegen den Sechstligisten aus Kaltenkirchen knapp mit 2:1 und löste somit das DFB-Pokalticket. Die Pappelkurve startete mit einer Choreografie in die Partie. 5.893 Zuschauer waren insgesamt zugegen. Darunter auch etwa 900-1000 Sympathisanten aus Kaltenkirchen.

Berlin / Eintracht Mahlsdorf vs. Berliner FC Dynamo 0:2
Mit 8.400 abgesetzten Tickets war das Spiel bereits im Voraus restlos ausverkauft. Die Mehrheit der Anwesenden hielt zu den Weinroten und durften sich über den 2:0 Sieg gegen Eintracht Mahlsdorf. Seitens der BFC-Anhänger gab es das Spiel über unterschiedliche optische Aktionen.
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Bremen / SV Hemelingen vs. Bremer SV 1:0
Vor 2.087 Zuschauer gab es in Oberneuland einen überraschenden Sieg des SV Hemelingen. So siegte der Fünftligist mit 1:0 gegen den Bremer SV, der von seinem kleinen Anhang regelmäßig angefeuert wurde.
Sachsen / 1. FC Lok Leipzig vs. FC Erzgebirge Aue 6:5 n.E.
Über 12.000 Zuschauer sorgten für eine ausverkaufte Kulisse im Bruno-Plache-Stadion. Auf beiden Seiten gab es Choreografien. Die der etwa 2.000 Gästefans erinnerte an den FDGB-Pokalsieg von 1955. Die aktive Szene mobilisierte vorab für eine gemeinsame Zugfahrt und Mottoshirts. Auf dem Rasen setzten sich die Leipziger im Elfmeterschießen mit 6:5 durch.

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Niedersachsen / BSV Rehden vs. Atlas Delmenhorst 1:2
Vor 1.214 Zuschauer siegte Atlas Delmenhorst mit 2:1 beim BSV Rehden. Die kleine Fanszene der Gastmannschaft organisierte eine optische Aktion samt Pyroeinlage. In Niedersachsen finden übrigens gleich zwei Finalspiele statt. Im anderen Duell siegte mit 4:2 zur Überraschung vieler BW Lohne beim VfL Osnabrück vor 14.338 Zuschauer, darunter um die 1.800 Gästefans.

Saarland / FC Palatia Limbach vs. FC Homburg 0:9
4.567 Zuschauer sahen im Saarbrückener Ludwigsparkstadion einen 9:0 Sieg des FC Homburg gegen Palatia Limbach. Somit sind im Rahmen eines Finalspiels die meisten Tore im Saarland gefallen. Auf beiden Seiten gab außerdem optische Aktionen.
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Brandenburg / VfB Krieschow vs. RSV Eintracht Stahnsdorf 0:1
Im Volksparkstadion in Neuruppin trafen vor 2.134 Zuschauer der VfB Krieschow und Eintracht Stahnsdorf aufeinander. Der RSV Eintracht gewann mit 1:0 und sichert sich somit erstmals die DFB-Pokalteilnahme. Auch hier gab es auf beiden Seiten optische Aktionen.
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Mittelrhein / Viktoria Köln vs. TSV Alemannia Aachen 4:2
7.242 Zuschauer sahen in Köln einen 4:2 Sieg der heimische Viktoria gegen Alemannia Aachen. Über 4.300 Fans machten sich aus der Kaiserstadt auf den Weg in die Domstadt. Bereits im Halbfinale führte der Weg nach Kölner, genauer gesagt in den Süden der Stadt, zum SC Fortuna. Beide Seiten leiteten das Spiel mit optischen Aktionen ein. Auf Seiten der Aachener positionierte man sich außerdem gegen Aufenthaltsverbote mittels Spruchbands.

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Sachsen-Anhalt / Hallescher FC vs. 1. FC Lok Stendal 1:0
Denkbar knapp siegte der HFC gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Verein aus dem Norden Sachsen-Anhalts. Das entscheidende Tor fiel sogar erst in den letzten Sekunden der Nachspielzeit. 6.311 Zuschauer waren gekommen, darunter auch mehrere Hundert Fans im Gästeblock. Auf der Heimseite kam u.a. Pyro zum Einsatz. Im Gästeblock wiederum eine Überziehfahne.


Hessen / SV Wehen vs. KSV Hessen Kassel 6:5
Am Bornheimer Hang in Frankfurt stieg das Hessen-Pokalfinale. 5.390 Zuschauer waren mit dabei, darunter auch über 3.000 Fans aus Kassel. Denkbar knapp verlor der Regionalligst gegen den Drittligisten im Elfmeterschießen und verliert durch die fehlenden Einnahmen im DFB-Pokal wichtiges Geld für die anstehende Saisonplanung. Aktuell stehen die Kassler noch ohne Hauptsponsor da. Auch hier zeigten beide Szenen optische Aktionen.
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Niederrhein / MSV Duisburg vs. Rot-Weiss Essen 1:2
Zum Ende folgt noch das zuschauerstärkste Finalspiel der Landespokale. Zum Spiel zwischen Duisburg und Essen sorgten über 27.000 Zuschauer für eine ausverkaufte Kulisse. Darunter um die 5.000 RWE-Fans. Zu Spielbeginn gab es auf beiden Seiten Choreografien. Ein medizinischer Notfall überschattete allerdings das Spielgeschehen. Die Heimseite stellte daraufhin den Support ein. Die Person wurde ins Krankenhaus gefahren, verstarb jedoch kurze Zeit später.
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Wir wünschen viel Spaß und verweisen für ausführliche Berichte zu den Spielen auf eine der kommenden 45°-Kurvenheft Ausgaben.
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(Faszination Fankurve, 26.05.2025)
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