Erst vor wenigen Tagen verkündete die blaue Seite Münchens mit Stolz, dass die Zeit von Hasan Ismaik bei 1860 nach 14 langen Jahren endlich vorbei sei. Eine Schweizer Familien-Holding sollte die Anteile des bei den Fans ungeliebten Investors übernehmen. Doch nach aktuellen Meldungen bleibt Ismaiks Position im Verein offenbar weiterhin bestehen.

Eine aus Fansicht unschöne Wende im Investorendeal bahnt sich bei 1860 München an. Entgegen der Meldungen von Anfang Juli bleibt Hasan Ismaik Gesellschafter – mehrere Medien berichten übereinstimmend darüber.
Demnach ist der Deal mit dem Nachfolge-Investor, einer Schweizer Familien-Holding, geplatzt. Ein Social-Media-Post von Ismaik, in dem er sich offiziell vom Verein verabschiedete, ist mittlerweile ebenfalls gelöscht worden. Stattdessen teilt Ismaik nun scharf gegen das bis vor Kurzem amtierende Präsidium aus. Er unterstellt diesem, sich selbst inszeniert zu haben, da es Ismaiks angeblichen Rückzug kurz vor der Mitgliederversammlung verkündet habe – obwohl noch keine verbindlichen Details geklärt waren.
So oder so: Die Fans sind in dieser Geschichte die großen Verlierer. Seit mittlerweile 14 langen Jahren ist Hasan Ismaik bei 1860 aktiv und zeigte immer wieder sein Unverständnis gegenüber der vereinseigenen Anhängerschaft – insbesondere aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zur Ausrichtung des Klubs.
Für das erste Spiel der Löwen in der neuen Drittliga-Saison am 1. August bei Rot-Weiss Essen wurden dieser Tage binnen kürzester Zeit sämtliche 2.500 Gästetickets verkauft. Es wäre das erste Pflichtspiel ohne Ismaik im Verein seit vielen Jahren gewesen. Doch nun geht der Kampf der blauen Anhängerschaft gegen Hasan Ismaik weiter.
(Faszination Fankurve, 18.07.2025)
0 Kommentare