„Meister müssen aufsteigen!“ – Initiative bekommt zahlreichen & prominenten Zuwachs

Faszination Fankurve 25.07.2025 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Seit den Aufstiegsspielen zwischen Havelse und Lok Leipzig wird das Thema zunehmend heiß diskutiert – viele Vereine wollen die ungerechte Vergabe fester Aufstiegsplätze in den Regionalligen nicht länger hinnehmen und fordern eine Reform. Nun erhält die Initiative sowohl zahlreichen als auch prominenten Zuwachs.

Wie Faszination Fankurve berichtete, wächst spätestens seit den Aufstiegsspielen zwischen Havelse und Lok Leipzig der Widerstand der Vereine gegen die derzeit gültige und als unfair empfundene Regelung der Aufstiegsplätze in die 3. Liga. Was im Februar 2025 von 17 Vereinen der Regionalliga Nordost ins Leben gerufen wurde, wird mittlerweile von über 40 Vereinen getragen.

Seit Anfang Juni – als Faszination Fankurve zuletzt über die Initiative berichtete – haben sich weitere Vereine angeschlossen. Darunter mit Union Berlin erstmals auch ein Bundesligist. Aber auch Traditionsvereine wie bspw. der FC Schalke 04, der 1. FC Magdeburg oder der TSV Alemannia Aachen gehören inzwischen zu den Unterstützern.

Seit 2013 gibt es fünf Regionalligen: Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern. Dennoch steigen nur vier Mannschaften auf. Jedes Jahr müssen daher zwei der Staffeln in Relegationsspielen den Aufsteiger ermitteln. Eine festgelegte, jährlich rotierende Reihenfolge bestimmt dabei, welche Ligen sich sportlich qualifizieren müssen.

Besonders die Tatsache, dass Bayern als einziges Bundesland eine eigene Liga stellt, sorgt bei vielen Vereinen für Unmut – insbesondere in der Regionalliga Nordost, der mit Abstand zuschauerstärksten viertklassigen Liga.

In den kommenden Tagen erscheint auf Faszination Fankurve ein exklusives Interview mit der Initiative, das weitere Einblicke sowie Informationen zur geplanten Vorgehensweise in der Aufstiegsfrage liefert.

(Faszination Fankurve, 25.07.2025)

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