Schon seit April boykottiert die Fanszene des LASK rund um die „Landstrassler“ aus Protest gegen den Geschäftsführer Siegmund Gruber alle Heimspiele. Auch ein neues Grundsatzpapier konnte die Lage nicht beruhigen. Nun haben LASK Fans eine Petition gestartet, um die Vereinsführung dazu zu bringen den Dialog mit der Fanszene wieder aufzunehmen.

Beim Konflikt zwischen aktiver Fanszene und Vereinsführung rund um Siegmund Gruber ist weiterhin kein Ende in Sicht. Bereits Ende April dieses Jahres verkündeten die „Landstrassler“ aus Protest gegen die Vereinsführung ab sofort bei keinem Heimspiel der Saison 2024/2025 mehr für organisierten Support zu sorgen, wie Faszination Fankurve berichtete.
Zu Beginn der neuen Saison 25/26 übergab die aktive Fanszene des LASK rund um die „Landstrassler“ dem Verein nun ein von 38 Fanclubs unterschriebenes Grundsatzpapier, in welchen zentrale Forderungen der Fans niedergeschrieben sind. Vor allem eine: „öffentliche Klarstellung zu den Rassismus-Vorwürfen und die Entbindung des aktuellen Fanbeauftragten von jeglichen fanrelevanten Aufgaben“ waren dabei Themen welche für die Fans von zentraler Bedeutungen waren. Der Verein reagierte darauf zwar schriftlich, jedoch „ … völlig am Thema vorbei und zeigen ein weiteres Mal, wie weit man inhaltlich voneinander entfernt ist und welche fehlende Ernsthaftigkeit uns von Vereinsseite entgegengebracht wird“, so die Landstrassler. Aufgrund dieser für die Fans enttäuschenden Antwort, sowie weiteren Punkten wie z.B. der Anwesenheit eines Sponsorenvertreters bei Gesprächen zwischen Verein & Fans kündigen die Landstrassler an bis auf Weiteres keinen Support bei den eigenen Heimspielen zu organisieren. Das ganze Statement ist hier nachzulesen.
Unter dem Motto „Für Dialog und Respekt – Die Fankultur verdient Gehör beim LASK“ haben nun neutrale, gruppenlose Fans des Linzer ASK eine Petition veröffentlicht, in der sie den Verein dazu auffordern die Forderungen der Fanszene nicht nur zu dulden, sondern sie auch aktiv einzubinden. Drei zentrale Forderungen der Petition sind die wieder Aufnahme des Dialogs mit der Fanszene, eine vertrauensvolle Gesprächsbasis sowie die ernsthafte Prüfung des vorgelegten Grundsatzpapiers. „Die Fankultur ist kein Störfaktor – sie ist ein Teil des Vereins, seiner Geschichte und seiner Zukunft“, heißt es abschließend in der Petition.
(Faszination Fankurve, 05.08.2025)
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