Statement der Fanszene Haching nach Stimmungsboykott aufgrund von Choreoverboten trotz vorheriger Anmeldung

05.11.2025

Faszination Fankurve 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

In Unterhaching sorgen unterschiedliche Thematiken aktuell für Anspannungen zwischen Fans und Verein. Nachdem sich die Fanszene Haching bereits gegen den Verkauf der eigenen Spielstätte an den FC Bayern positionierte, veröffentlichte die Szene nun ein Statement, warum man beim jüngsten Heimspiel eine Halbzeit schwieg. Anders als viele dachten, lag das nicht an den angestrebten Plänen zum Sportparkverkauf.

Wie Faszination Fankurve berichtete, sorgen die Pläne zum Hachinger Stadionverkauf an den FC Bayern für Empörung innerhalb der eigenen Anhängerschaft. So positionierte man sich in einem Statement gegen diese Pläne. Dazu zeigte man zum letzten Heimspiel gegen die Würzburger Kickers Spruchbänder und klärte andere Fans mittels Flyer auf. Außerdem schwieg man eine Halbzeit lang im Zeichen des stillen Protests. Dies hatte jedoch einen ganz anderen Grund.

So wollten die Anhänger bei diesem Heimspiel das Jubiläum zu 10 Jahre Fanszene Haching mit einer Choreografie zelebrieren. Auch Classic Squad hatte eine anlassbezogene Aktion vorbereitet. Doch den Fans wurde äußerst kurzfristig die Durchführung der Aktionen untersagt, trotz vorheriger Anmeldungen.

Besonders für Empörung sorgt hierbei die Tatsache, dass diese Entscheidung nicht von der Polizei, sondern vom eigenen Verein ausging und erst etwa zwei Stunden vor Anpfiff mitgeteilt wurde. Dass die Gästefans aus Würzburg zu diesem Spiel ebenfalls eine Choreo, bestehend aus ähnlichen Elementen, durchführen durften, sorgt auf Heimseite für weiteres Unverständnis.

Faszination Fankurve dokumentiert das Statement der Hachinger:


Am 14. November findet das nächste Heimspiel der SpVgg Unterhaching statt. Um 14:00 empfängt man den Deutsche Jugendkraft (DJK) Vilzing e.V. Es bleibt abzuwarten, wie die Fanszene an diesem Tag auftreten wird.

(Faszination Fankurve, 05.11.2025)

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