Kein organisierter Support der SC Freiburg Fans zum Europapokalspiel in Nizza

06.11.2025

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Foto: Faszination Fankurve

Am 4. Spieltag der Europa League gewann der SC Freiburg beim französischen Vertreter OGC Nizza nach Rückstand mit 3:1 und hält damit Kurs auf die direkte Qualifikation für die KO-Runde. Getrübt wurde der Tag von allerhand repressiven Maßnahmen gegen die Freiburger Fanszene, die den ganzen Tag über mit Schikanen der französischen Behörden zu tun hatten.

Erst zogen sich die Grenzkontrollen ewig hin, dann wurden schon am von der Fanszene ausgerufenen Treffpunkt (Promenade-Centenary Monument) mehrmals grenzüberschreitende Leibesvisitationen durchgeführt. Schließlich eskalierte die Situation bei Ankunft der letzten Shuttlebusse.

Diese erreichten erst 20 Minuten vor Anpfiff das Stadion, weshalb Insassen teilweise nach draußen drängten. Daraufhin eskalierte die Situation: Die Polizei schlug wahllos auf SC-Fans ein und es kam zu Festnahmen.

Um ein Zeichen zu setzen, entschieden die Freiburger, keine Zaunfahnen aufzuhängen sowie auf den Support zu verzichten. Sogar der Freiburger Sportvorstand Jochen Saier äußerte sich in der Halbzeit und sprach von überzogenen Maßnahmen.

Auch auf der Rückfahrt kam es zu Gängeleien. So warteten die SC Fans in den vollbesetzten Bussen bei verschlossenen Türen ewig auf die Abfahrt – ein Austritt blieb verwehrt.

(Faszination Fankurve, 06.11.2025)

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