In keiner deutschen Liga dürfte das Gefälle größer sein als in der Regionalliga Nord. Vereine wie Sankt Pauli und Dresden haben beachtliche Zuschauerzahlen. Zu den Vertretungen der Bundesligisten verirren sich hingegen nur einige wenige.
Zum Zweitligaaufsteiger Sankt Pauli strömten in der abgelaufenen Saison 16.810 Zuschauer. Das ist in etwa das Fünfzehnfache der Menge, die sich bei den Heimspielen von Werder Bremen auf Platz 11 des Westestadions einfand. Rechnet man das auf die Bundesliga um, hätte Borussia Dortmund einen Schnitt von über 240.000 im Vergleich zu Energie Cottbus haben müssen.
Insgesamt kamen über 1,8 Millionen Fans zu den 342 Spielen der Regionalliga Nord. Das bedeutet einen Schnitt von 5.331. Obwohl der Zuschauerkrösus Sankt Pauli Richtung zweite Liga abwandert, wird es auch nächstes Jahr mit Absteigern wie Essen und Braunschweig Teams geben, die traditionell über gute Zuschauerzahlen verfügen. (Stadionwelt, 15.6.2007)
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