Fahnenmeer contra leere Kurve

Faszination Fankurve 19.05.2008 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Hoffenheim ist aufgestiegen, Ahlen so gut wie durch. Während sich die Fans von Rot-Weiss über die Rückkehr in die zweite Liga freuen konnten, löste der Abstieg in Nürnberg Bestürzung aus. In München kamen die Fans dahin zurück, wo sie am liebsten sind: Auf den Marienplatz.

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Das Projekt Fahnenmeer soll vergangene Zeiten an einem neuen Ort wiederbeleben.
Bild: Wittmann Maximilian

Traditionell feiert der deutsche Rekordmeister dort errungene Titel. Um die 40.000 waren m Samstag vor das Rathaus der bayrischen Landeshauptstadt gekommen, um das Team, die Schale und den Pokal zu begrüßen. Alle drei wurden per Autocorso Richtung Marienplatz befördert. Im ausverkauften Stadion hatte der Anhang des FCB bereits versucht, eine Rückkehr einzuläuten: In der Allianz Arena sollten vergangene Zeiten wiederbelebt werden: Die Südkurve des Olympiastadions glich vor allem in den 80er Jahren regelmäßig einem Fahnenmeer. Innerhalb der nächsten zwei Jahre möchte man dorthin zurückgelangen. Nach 1.000 Fahnen beim Pokalfinale wurden vom Club Nr.12 für das Spiel gegen Hertha 2.000 weitere Fahnen mit einer Stocklänge von 1,50 Meter ausgegeben.

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In der Bochumer Ostkurve waren am Samstag ausschließlich Fahnen zu sehen. Aufgrund einiger Vorfälle war der Stehplatzbereich vom Sportgericht des DFB gesperrt worden. Schräg gegenüber im Gästeblock rauchte es zeitweilig sehr stark, weswegen das Spiel erst um einige Minuten verspätet angepfiffen werden konnte. Im Gästeblock waren pyrotechnische Gegenstände gezündet worden.

Die Ostkurve musste gegen Hansa leerbleiben.
Bild: www.1848er.eu

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Das Projekt Fahnenmeer soll vergangene Zeiten an einem neuen Ort wiederbeleben.<br />
<p>Ebenfalls aus der Bundesliga abgestiegen ist der MSV Duisburg: Die Anhänger des MSV haben bereits seit einiger Zeit ihre Probleme mit Vereinschef Hellmich. Da auch das Sportliche beim Spiel in Frankfurt mal wieder nicht stimmte, verließen sie zur zweiten Halbzeit den Block und harrten bis Spielende vor dem Stadion aus.</p>
<p>Nachdem der FCK den Klassenerhalt durch einen Sieg über Köln geschafft hatte, kam es allerdings nicht nur zu Jubelarien. Fans beider Lager gerieten im Innenraum aneinander, was sich auch außerhalb des Betzenbergs fortsetzte.</p>
<p class=Spruchband von Kölner Fans in Kaiserslautern.
Bild: www.wh96.de

Aufgestiegen, allerdings ohne dabei eine Spielklasse zu gewinnen, ist der Hallesche FC. Trotz Punktabzugs gelang es dem Club, sich für die neue Regionalliga zu qualifizieren. Rund 300 Anhänger des HFC feierten den Erfolg in Eilenburg. Überhaupt kommen die Fans aus Sachsen-Anhalt aus dem Feiern kaum noch raus. Erst kürzlich konnte Erzrivale Magdeburg im Landespokalfinale bezwungen werden.

In Uerdingen sieht das anders aus. Durch die deutliche Auswärtsniederlage (4:0) des KFC vor fast 1.800 Zuschauern, geschätzte 1.200 aus Krefeld, gegen die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf ist der ehemalige Bundesligist endgültig abgestiegen und spielt damit nur noch in der Verbandsliga. Wie es mit dem finanziell klammen Club und seinen Fans weitergeht wird der day after.. . im Auge behalten. Vom kommenden Freitag an findet in St. Pauli bereits zum fünften Mal das Antira-Turnier statt, das Ultras St. Pauli zusammen mit dem Frauenteam und den Fanladen veranstalten. Wie schon in den letzten Jahren werden auch dieses Jahr wieder Fußballfans aus vielen verschiedenen Ländern teilnehmen. (Stadionwelt, 19.5.2008)

Uerdingen am Flinger Broich in Düsseldorf.
Bild: Stadionwelt

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