In der Serie B sind die Zuschauerzahlen gegenüber der Vorsaison merklich zurückgegangen. Kamen in der Saison 06/07 noch knappe vier Millionen Zuschauer in die Stadien, so verfolgten in der abgelaufenen Spielzeit nur noch 2,7 Millionen Fans die Spiele im Unterhaus.
Einen großen Anteil am Rückgang hat der SSC Neapel. Durch den Aufstieg des Traditionsvereins in die Serie A verlor die zweite italienische Liga ihr Publikums-Zugpferd. Etwas mehr als 35.000 Zuschauer besuchten letztes Jahr die Partien des ehemaligen Maradona-Clubs im Stadio San Paolo. Diese Fanmasse fehlte in diesem Jahr.
Angeführt wird die Zuschauerrangliste vom FC Bologna. Der Aufsteiger begrüßte in der vergangenen Saison insgesamt circa 240.000 Besucher im Stadion, was einen Durchschnittswert von ungefähr 12.000 Fans bedeutet. Fast gleichauf auf Rang zwei liegt Pisa Calcio . 11.300 Zuschauer sahen die Spiele unweit des Schiefen Turms durchschnittlich.
Mantova, Modena und Lecce folgen mit etwas Abstand auf den Plätzen. Alle drei Teams weisen in etwa ähnliche Zuschauerzahlen auf: Ihr Schnitt lag bei etwa 8.300 Besuchern.
Auch im Mittelfeld der Fantabelle liegen die Besucherzahlen eng beieinander. Von Cesena bis Ascoli liegen die Vereine noch über dem Ligadurchschnitt von rund 6.000 Zuschauern, ab Rimini fängt in der Rangliste das „graue Mittelfeld“ an.
Im Tabellenkeller ist alles besonders dicht gedrängt: Gleich acht Teams konnten die Marke von 4.000 Zuschauern pro Partie nicht übertreffen. Abgeschlagen kam Piacenza Calcio ins Ziel. Der Club knackte die Dreitausender-Grenze nur knapp. (Stadionwelt, 13.06.08)


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