Die Stadien in der italienischen Serie A werden wieder voller: Gegenüber der Vorsaison, in der weniger als 20.000 Besucher die Spiele sahen, konnten die Erstligavereine den Zuschauerschnitt in der abgelaufenen Spielzeit auf circa 23.300 Fans anheben.
An der Spitze postiert sich in diesem Jahr der AC Mailand. Obwohl das Team eine relativ enttäuschende Saison spielte und am Ende nur auf Rang fünf in der Abschlusstabelle der Serie A landete, strömten über eine Million Besucher ins Giuseppe-Meazza-Stadion. Der Durchschnitt betrug somit über 56.600 Fans pro Partie. Etwas weniger Zuschauer konnte Milans Stadtrivale Inter an selber Spielstätte begrüßen. Der amtierende italienische Meister lockte 51.211 im Schnitt zu seinen Spielen und belegt damit Platz zwei der Zuschauerliste.
Einen guten dritten Rang belegt der SSC Neapel. Der Aufsteiger, der sich schon in der zweiten Liga eines guten Besucherandrangs erfreuen konnte, konnte seinen Wert nochmals steigern und kam am Ende auf knapp über 43.000 Zuschauer. Mitaufsteiger Juventus Turin schloss dagegen nur mit einem Mittelfeldplatz in der Fanwertung ab. Den ehemaligen Meister wollten in der vergangenen Saison nur etwa 21.000 Zuschauer im sehen Stadio Communale sehen. Damit liegt die „Alte Dame“ auch nur einen Platz vor dem Lokalkonkurrenten FC Turin, der auf etwa 19.200 Tifosi kam.
Ebenfalls im Mittelfeld rangiert Lazio Rom. Doch für die Hauptstädter ist dies kein gutes Ergebnis. Ein durchschnittlicher Wert von rund 21.500 Zuschauern bedeutet gegenüber der Saison 06/07 einen Fanverlust von etwa 3.500 Zuschauern pro Partie. Somit ist Lazio Rom sozusagen die Enttäuschung in der Zuschauerrangliste der abgelaufenen Spielzeit. Selbst der Letzte der Fantabelle, der FC Empoli, konnte seinen Publikumsschnitt im Vergleich zum Vorjahr von circa 5.300 Fans auf immerhin 8.000 Zuschauer anheben. (Stadionwelt, 16.06.08)


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