Zum Jahreswechsel ist in Österreich ein neues Pyrotechnikgesetz in Kraft getreten. Die Fans protestierten schon zuvor gegen die Pläne des Innenministeriums. Nun hat sich sogar eine szeneübergreifende Protestbewegung in den Stadien gebildet.
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Protest der Rapid Wien-Fans beim Auswärtsspiel bei LASK Linz
Bild: TornadosRapid.at
Die neue Initiative „Pyrotechnik ist kein Verbrechen“ vereint fast alle Fanszenen aus Österreich und hat sich zum Ziel gesetzt, das neue Gesetz zu kippen beziehungsweise anzupassen. Nach Ansicht der Initiative könne Pyrotechnik eine gewisse Gefahr nicht abgesprochen werden, allerdings würde ein gewissenhafter und legaler Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen die Verletzungsgefahr auf ein Minimum reduzieren. Des Weiteren kämpfen die Anhänger ebenfalls gegen eine zunehmende Kriminalisierung und Vorverurteilung von Pyrotechnik an. So sind die neuen Strafmaße bei Verwendung von Pyrotechnik aus Fansicht angeblich nicht nachvollziehbar und vollkommen übertrieben. Allerdings heißen die Fans nicht jeglichen Umgang mit Pyrotechnik gut, so distanzieren auch sie sich deutlich von Fackelwürfen auf Spielfeld, Laufbahn oder Zuschauerränge oder von der Verwendung von Böllern. (Stadionwelt, 19.02.2010)
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Weitere Informationen zur Initiative gibt es unter www.pyrotechnik-ist-kein-verbrechen.at.
Bild: TornadosRapid.at
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