Fürther Ultras verzichten auf Schmähgesang

Faszination Fankurve 20.04.2013 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Wie die Gruppen Stradevia 907 und Horidos 1000 auf ihren Internetseiten bekanntgegeben haben, werden die Ultras auf den Schmähgesang „Schalke, Wien, Marseille…“ gegen Nürnberg verzichten. Das Lied sei inhaltlich nicht vertretbar und nicht mehr zeitgemäß.

Der Fangesang, der die Freundschaften der Nürnberger Ultra-Gruppen aufzählt und sie mit dem Zusatz ganz Europa wisse, „wie die Hure heißt“ verschmäht wird nicht mehr verwendet. Kontakte zwischen Menschen und den dazugehörigen Gruppen werden von den Fürther Ultras als überaus wichtig erachtet. Beim Austausch zwischen befreundeten Gruppen könnten wertvolle Erfahrungen gemacht werden, bei der alle Beteiligten profitieren können.

 „Es ist unserer Meinung nach also keineswegs der Fall, dass sich die Nürnberger Ultras aufgrund des Unterhaltens von Kontakten im In- und Ausland als „Hure“ darstellen, die dabei ihren Körper gegen Geld verkauft“, heißt es in der Stellungnahme der Horidos. Des Weiteren sei die Aufzählung, der im Lied besungenen Freundschaften der Nürnberger nicht mehr zeitgemäß. (Stadionwelt, 19.04.2013)
 
Die vollständige Stellungnahme der Fürther lässt sich hier einlesen

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