Pfefferspray gefährlicher als Pyrotechnik?

Faszination Fankurve 10.10.2014 0 Kommentare

Foto: WH96

Nach Angaben des heute veröffentlichten Jahresberichts der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze ist die Anzahl der Verletzten bei Fußballspielen in der vergangenen Saison durch Pfefferspray der Polizei höher, als die Anzahl der Verletzten durch Pyrotechnik.
 
Demnach wurden in der Saison 2013/2014 164 Personen (Polizisten, Fans und Ordner) in den obersten drei Ligen in Deutschland durch Pyrotechnik verletzt. Durch polizeiliche Reisstoffe, wie zum Beispiel Pfefferspray, wurden hingegen 168, also vier Personen mehr, verletzt.
 

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Dieser Einsatz von Pyrotechnik löste den Einsatz des Ordnungsdienstes aus.
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Insgesamt wurden 1.281 Personen verletzt. Beim letztjährigen ZIS-Bericht wurde kritisiert, dass nicht deutlich wird, weshalb es zu Verletztungen kam. Nun hat die ZIS die beiden häufigsten Ursachen (Pyrotechnik und Pfefferspray) einzeln aufgeführt.

Außerdem berichtet die ZIS von 8.989 freiheitsentziehenden bzw. -beschränkende Maßnahmen, 7.863 eingeleitete Strafverfahren und 1.944.919 Arbeitsstunden der Polizei. Die geschätzte Anzahl an gewaltbereiten Fans in den oberen drei Ligen sei mit 13.600 Fans konstant geblieben. (Faszination Fankurve, 10.10.2014)
 
Hier geht es zum gesamten ZIS Bericht der Saison 2013/2014.

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Durch Pfefferspray der Polizei wurden 168 Personen verletzt, durch Pyrotechnik 164.
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