Innenminister beraten über Fußfesseln für Hooligans

Faszination Fankurve 18.06.2015 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Wie Faszination Fankurve im April berichtete, denkt die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann über Fußfesseln für Hooligans nach. Zurzeit treffen sich die Justizminister der Länder in Stuttgart und beraten unter anderem über eine Ausweitung des Einsatzes von Fußfesseln.

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Die hessische Justizministerin forderte zuletzt Fußfesseln für Hooligans
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Momentan werden Fußfesseln für Sexual- und Schwerverbrecher eingesetzt und dienen der Überwachung aus der Haft entlassener Straftäter. Diese Woche debattieren die Justizminister auf ihrer Frühjahrskonferenz über weitere mögliche Anwendungsfelder.

Der GdP-Vorsitzende für die Bundespolizei, Jörg Radek, äußerte sich gegenüber der Südwest Presse eher kritisch zu den Vorschlägen. Er sieht in der Anwendung von Fußfesseln bei Hooligans keinen Nutzen, da ein Bewegungsprofil von geringer Bedeutung für die Polizei ist. Stattdessen möchte er eine mögliche Anreise der Straftäter zum Stadion verhindern. Dies wird aktuell seitens der Polizei bereits durch Verschickung sogenannter Bereichbetretungsverbote praktiziert.

Aufgrund wenig erfolgreicher Modellversuche sieht der baden-württembergische Justizminister, Rainer Stickelberger, keinen Grund für eine Ausdehnung der Anwendungsfelder. (Faszination Fankurve, 18.06.2015)

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Die hessische Justizministerin forderte zuletzt Fußfesseln für Hooligans
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