In einer Stellungnahme erklärt der FC St. Pauli den eigenen Antrag, den der Verein auf der kommenden DFL-Vollversammlung stellen will. Werks- und Investorenvereine waren nach Erhalt des Antrags empört. Der FC St. Pauli stellt klar, dass durch den Antrag nicht die Solidargemeinschaft gekündigt wird.
FC St. Pauli erklärt eigenen DFL-Antrag
Foto: Faszination Fankurve
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„Im Bereich der zentral vermarkteten Rechte soll ein wirtschaftlicher Ausgleich dafür erfolgen, dass den 'Investorenclubs' mit einer Ausnahme von '50+1' die Vermarktung ihrer Geschäftsanteile und Mehrheitsstimmrechte, mit allen dazugehörigen positiven wirtschaftlichen (Einmal-)Effekten, unabhängig von einem traditionellen Mutterverein erlaubt wird“, heißt es in der Stellungnahme des FC St. Pauli.
Der Antrag soll jedoch nicht die Zentralvermarktung in Frage stellen und auch die Aufteilung der TV-Gelder zwischen 1. und 2. Bundesliga berühren. Das Oberhaus soll weiterhin etwa 80 Prozent der Einnahmen erhalten und die Zweite den Rest. Dem FC St. Pauli geht es nach eigenen Angaben um "Chancengleichheit und die Integrität des Wettbewerbs". Neben des rein sportlichen Kriteriums will der Kiezklub ein weiteres Kriterium zur Verteilung der Fernsehgelder etablieren. Stimmen hierzu wurden in der Vergangenheit in anderen Vereinen schon häufiger laut.




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