"Leichte geistige Störung & Neigung nicht unwichtig"

Faszination Fankurve 19.07.2016 0 Kommentare

Foto: WH96.deWeiter erklärt der Vorsänger

Im Interview mit Fans 1991, wie das Fanprojekt 1. FC Köln neuerdings heißt, erklärt Stephan Schell von der Wilden Horde, wie er zum Vorsänger der Kölner Südkurve wurde. „Eine leichte geistige Störung und Neigung zur Selbstkasteiung“ sei laut Schell nicht unwichtig, um diese Aufgabe auszuüben.

Auf die Frage, wie er letztlich Vorsänger der Südkurve wurde, erklärt Schell in dem Interview: „Meine Vorgänger bekamen Stadionverbot und die damalige WH-Führung fragte mich ob ich Bock hätte. Natürlich muss man ein paar Voraussetzungen mitbringen wenn man da oben stehen möchte. Nach Ansicht der damaligen Führung habe ich einige dieser Voraussetzungen scheinbar erfüllt. Nach reichlicher Überlegung sagte ich zu und beim ersten Pflichtspiel stand ich dann zusammen mit dem Nassauer oben.“

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Muss man leicht gestört sein, um Vorsänger zu werden?
Bild: WH96.de

Weiter erklärt der Vorsänger, dass er durchaus mitbekomme, was auf dem Spielfeld passiere, auch wenn er mit dem Rücken zum grünen Rasen stehe. Der Vorsänger der Wilden Horde äußert sich in dem Interview zudem zum sozialen Engagement der  Ultràgruppe für Bedürftige in der Stadt.

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Zur aktuellen Stimmung in der Südkurve erklärt Schell: „Richtig laut ist die Süd allerdings ganz selten. Und wenn sie dann mal laut ist, liegt das in erster Linie am positiven Spielverlauf. Das finde ich sehr schade, denn ich weiß, dass die gesamte Südkurve ein gewaltiges Potential hat.“ Im zweiten Teil des Interviews soll es morgen um reduzierte Gästekontingente und den Aufstieg von Rasenballsport Leipzig gehen. (Faszination Fankurve, 19.07.2016)

Hier gibt es den 1. Teil des Interviews mit Stephan Schell auf Fans1991.de. 

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Muss man leicht gestört sein, um Vorsänger zu werden?<br />
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