Die mit einem von Eintracht Braunschweig ausgesprochenen Erscheinungsverbot belegten Ultras Braunschweig werden nicht zurück ins Stadion kehren. Vielmehr stellt die Gruppe ab sofort alle Aktivitäten im Stadion ein und besteht von nun an nur noch aus drei Personen.
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Die Ultras Braunschweig kritisieren die nicht vorhandene Dialogbereitschaft beim Fanrat Braunschweig.
Bild: spvgg-fuerth.com
Alle anderen Mitglieder und Sympathisanten sollen dadurch aus der Schusslinie genommen werden, da es immer wieder zu Anfeindungen gegenüber den Ultras Braunschweig gekommen sein soll. Der Verein soll den Ultras auch für die kommende Saison den Standort in der Südkurve des Eintracht-Stadions untersagt haben. Doch die Ultras Braunschweig wollten nicht auf die Sitzplätze in der Nordkurve ziehen und stellen somit alle Aktivitäten im Stadion ein. Zur neuen Saison wäre das Gruppenauftrittsverbot auch durch einen Wechsel in den Sitzlatzbereich der Nordkurve nicht ausgelaufen, stellen die Ultras Braunschweig klar. Auch im Norden hätte die Gruppe in der kommenden Saison weiterhin auf alle eigenen Fanmaterialien verzichten müssen.
Beim Thema rechte Fans bei Eintracht Braunschweig sehen die Ultras Braunschweig jedoch eine positive Entwicklung, da diese nicht mehr offen auftreten und auch vom Verein sanktioniert werden würden. (Faszination Fankurve, 03.08.2016)
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der Ultras Braunschweig:



