Vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen Rasenballsport Leipzig hat die AG Fankultur des 1. FC Köln ein Statement abgegeben, in dem man sich vom Gegner, der am Sonntag in Köln-Müngersdorf zu Gast sein wird, abhebt. Themen sind Tradition, Fans, Mitglieder, Heimat und Identität.
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Plakat der Wilden Horde gegen RB Leipzig auf Schalke.
Bild: WH96.de
„Traditionsverein ist ein Kampfbegriff, der oft missbraucht wird. Das wissen wir. Tradition lässt sich nicht daran festmachen, welches angebliche Gründungsdatum ein Verein in sein Wappen schreibt, geschweige denn ist Tradition ein Synonym für 'Früher war alles besser.' Schon der erste Präsident des 1. FC Köln, Franz Kremer, prägte dazu einen Satz: 'Tradition hat nur dann einen Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist'. In diesem Geist steht der 1. FC Köln als Erbe einer bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts reichenden Kölner Vereinstradition für professionellen Fußball, der auf dem jeweiligen Stand der Zeit ist – oder ihr sogar voraus“, heißt es in dem Statement der AG Fankultur, einer Dialogform zwischen Fanclubs, Fangruppen und de Verein.
„Erfolgsfans gibt es viele, und es ist einfach, Clubs zuzujubeln, die aufsteigen und aufsteigen … Der FC jedoch lebt nicht von Erfolgsfans. Er hat sogar Misserfolgsfans. Wir sind immer da“, stellt die AG Fankultur weitere Unterschiede fest.
Mit mehr als 80.000 Mitgliedern sei der 1. FC Köln der viertgrößte Fußballverein Deutschlands. Im Vergleich dazu hat Rasenballsport Leipzig nur 17 stimmberechtigte Mitglieder. In dem Statement der AG Fankultur wird zudem die Verwurzelung des Vereins in der Stadt Köln betont und auch die Jugendspieler sollen aus der Region stammen.
Faszination Fankurve berichtete). Die Supermarktkette, die Hauptsponsor des 1. FC Köln ist, kündigte vor dem Spiel an, am Sonntag auf den Trikots des 1. FC Köln mit einem eigenen Energy-Drink zu werben. (Faszination Fankurve, 23.09.2016)
Hier geht es zum gesamten Statement der AG Fankultur.



